Barrick Mining konfrontiert Anleger derzeit mit einem starken Kontrast. Während das milliardenschwere Reko-Diq-Projekt in Pakistan wegen Sicherheitsbedenken ausgebremst wird und die Kosten steigen, glänzt der Konzern operativ. Ein deutlicher Gewinnsprung und eine mehr als verdoppelte Dividende sorgen dafür, dass die Börse den Rückschlag bei dem Kupfer-Gold-Vorhaben vorerst ignoriert.
Sicherheitsrisiken treiben Kosten in die Höhe
Die Entwicklung des Reko-Diq-Projekts im pakistanischen Chagai-Distrikt wird strategisch gedrosselt. Eine laufende Projektprüfung verlängert sich um rund zwölf Monate, was die geplante Fertigstellung auf Mitte 2027 verschiebt. Verantwortlich für diesen Schritt sind anhaltende Sicherheitsvorfälle in der Region, die das Management zu einer Neubewertung der operativen Lage zwingen. Die geplante Erstproduktion verzögert sich dadurch um mehr als zwei Jahre.
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Das hat spürbare finanzielle Folgen für den Minenbetreiber. Allein die Haltekosten während dieser Phase reduzierter Aktivität beziffert Barrick auf 150 bis 200 Millionen US-Dollar jährlich. Gleichzeitig klettern die Schätzungen für die Phase-1-Kapitalkosten um 15 bis 25 Prozent nach oben. Insgesamt könnte die zeitliche Verzögerung das Gesamtbudget des Projekts um 3,4 bis 5,1 Milliarden US-Dollar aufblähen. Auch das Budget für die zweite Ausbauphase wird aktuell neu berechnet.
Starke Quartalszahlen stützen den Kurs
Dass die Aktie am Mittwoch im vorbörslichen Handel dennoch um rund vier Prozent auf etwa 43 US-Dollar zulegte, liegt an den robusten Geschäftszahlen. Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete Barrick einen Gewinn je Aktie von 1,04 US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Analystenerwartungen von 0,85 US-Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um fast 45 Prozent.
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Als direkte Konsequenz aus dem starken freien Cashflow hob das Management die Quartalsdividende um 133 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Anteilsschein an. Diese finanzielle Stärke überlagert aktuell die Sorgen um das pakistanische Großprojekt und hält das Anlegerinteresse hoch.
Zusätzliche Beruhigung liefert das geopolitische Umfeld. Ein von Pakistan vermittelter, zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den USA und Iran hat die regionalen Spannungen vorerst geglättet und zur Öffnung der Straße von Hormus geführt. Analysten passen ihre Modelle nun an die neuen Kapitalanforderungen für Reko Diq an. So senkte Raymond James das Kursziel leicht von 62 auf 61 US-Dollar, belässt die Einstufung für die Aktie aber weiterhin bei einem moderaten Kaufsignal.
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