Barrick Mining Aktie: Geringeres Wachstum erwartet?

Barrick Mining kämpft mit Kursverlusten trotz hohem Goldpreis. Der neue CEO steht vor operativen und strategischen Hürden.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn zwölf Prozent
  • Goldpreisrückgang belastet die Stimmung
  • Projektverzögerungen in Pakistan belasten
  • Börsengang der Tochtergesellschaft geplant

Der Goldpreis notiert historisch hoch. Die Aktie von Barrick Mining rutscht derweil ab. Seit dem Jahreswechsel verlor das Papier rund 12 Prozent an Wert. Der neue Konzernchef Mark Hill steht vor seiner ersten großen Bewährungsprobe.

Aktuell kostet eine Aktie 52,49 Kanadische Dollar. Damit notiert der Titel knapp 27 Prozent unter seinem im Januar markierten 52-Wochen-Hoch.

Ein schwächerer Goldmarkt drückt auf die Stimmung. Der Preis für die Feinunze fiel zuletzt auf rund 4.575 US-Dollar. Zinssorgen dämpfen die Nachfrage. Die Folge: Der Kurs testet aktuell die wichtige 200-Tage-Linie bei 52,09 Kanadischen Dollar.

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Verzögerungen in Pakistan

Operativ kämpft der Bergbaukonzern mit Gegenwind. Das Kupfer-Gold-Projekt Reko Diq in Pakistan bremst die Entwicklung. Barrick hat die Arbeiten wegen lokaler Sicherheitsbedenken verlangsamt.

Barrick prüft das Projekt nun bis Mitte 2027. Ursprünglich plante das Management für die erste Phase mit Kosten von rund sechs Milliarden US-Dollar. Analysten erwarten nun deutlich höhere Ausgaben.

Die starke Bilanz federt die aktuellen Probleme ab. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Barrick einen freien Cashflow von knapp vier Milliarden US-Dollar. Davon profitieren die Aktionäre direkt. Der Vorstand hob die Quartalsdividende auf 0,175 US-Dollar je Aktie an.

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Wichtige Termine im Mai

Anfang Mai verdichten sich die Termine. Am 8. Mai stellt sich CEO Mark Hill auf der Hauptversammlung den Fragen der Investoren. Drei Tage später präsentiert er die Zahlen für das erste Quartal.

Experten rechnen mit einem deutlichen Gewinnsprung gegenüber dem Vorjahr. Im Fokus steht jedoch die Produktionsprognose. Zuletzt verzeichnete Barrick den sechsten Produktionsrückgang in Folge. Die Fördermenge fiel auf ein historisches Tief. Das Management peilt für das laufende Jahr bis zu 3,25 Millionen Unzen Gold an.

Ein konkreter Hebel für den Aktienkurs steht bereits fest. Am 28. April bestätigte der Konzern den geplanten Börsengang der Tochtergesellschaft North American Barrick. Diese Abspaltung soll verborgene Unternehmenswerte sichtbar machen. Bis zum Abschluss dieser Transaktion bestimmen die anstehenden Quartalszahlen die Richtung der Aktie.

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