Barrick Mining hat in den vergangenen Wochen deutlich Federn gelassen. Der Goldpreisrückgang der letzten neun Handelstage hat die Aktie rund 20 Prozent unter ihr jüngeres Hoch gedrückt. Wer aber nur auf den Goldpreis schaut, verpasst die eigentliche Geschichte hinter dem kanadischen Bergbaukonzern.
Kupfer rückt ins Zentrum
Barricks strategische Neuausrichtung zum Zwei-Rohstoff-Produzenten nimmt konkrete Formen an. Im Mittelpunkt steht die zwei Milliarden Dollar schwere Erweiterung der Lumwana-Kupfermine in Sambia. Die Kapazität der Aufbereitungsanlage soll von 27 auf 54 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt werden, was eine durchschnittliche Kupferproduktion von 240.000 Tonnen jährlich über die gesamte Minenlebensdauer ermöglichen würde. Die Lieferungen der 2026er Minenflotte laufen bereits — das Projekt liegt leicht vor dem Zeitplan.
Ergänzt wird das Kupferprogramm durch das Reko-Diq-Projekt in Pakistan, das Barrick als weiteren Wachstumspfeiler neben Gold positioniert.
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Fourmile und die Finanzkraft im Rücken
In Nevada entwickelt sich das vollständig im Barrick-Besitz befindliche Fourmile-Projekt zum potenziellen Flaggschiff der nächsten Produktionsgeneration. Die ausgewiesene Goldressource wurde im zweiten Jahr in Folge verdoppelt und liegt nun bei 2,6 Millionen Unzen mit einem Gehalt von 17,59 Gramm pro Tonne. Eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie zeigt ein Potenzial von 600.000 bis 750.000 Unzen Jahresproduktion über mehr als 25 Jahre, bei geschätzten Gesamtkosten von 650 bis 750 Dollar je Unze. Das Bohrbudget steigt 2026 auf 150 bis 160 Millionen Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr.
Die finanzielle Basis für diese Investitionen ist solide. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar — beides Rekordwerte. Der Jahresendbestand an liquiden Mitteln stieg auf 6,71 Milliarden Dollar, ein Plus von 65 Prozent gegenüber 2024. Gleichzeitig kaufte das Unternehmen im Gesamtjahr rund 51,9 Millionen eigene Aktien zurück, etwa drei Prozent des Streubesitzes.
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Kosten steigen, Bewertung bleibt niedrig
Die starke Cashgenerierung kommt nicht ohne Gegenwind. Die Goldproduktion fiel 2025 um rund 17 Prozent, und für 2026 rechnet Barrick mit All-in-Sustaining-Kosten von 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze — ein spürbarer Anstieg. Die Produktionsprognose liegt bei 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold sowie 190.000 bis 220.000 Tonnen Kupfer.
Trotz der Rekordfinanzen handelt die Aktie mit einem Forward-KGV von 12,4 — rund acht Prozent unter dem Branchendurchschnitt und mit Abschlag gegenüber Wettbewerbern wie Agnico Eagle und Newmont. Analysten erwarten für 2026 und 2027 Gewinnsteigerungen von knapp 50 beziehungsweise 19 Prozent. Ob der Markt diese Bewertungslücke schließt, wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell Lumwana und Fourmile liefern.
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