Barrick Mining Aktie: Gewinnsteigerung absehbar!

Der Bergbaukonzern treibt seine strategische Ausrichtung auf Kupfer voran und erzielt Rekord-Cashflows, während die Aktie unter dem Branchendurchschnitt bewertet bleibt.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Strategische Erweiterung der Kupfermine Lumwana
  • Rekord-Cashflow und starke Bilanz im vierten Quartal
  • Fourmile-Projekt als neues Gold-Flaggschiff in Nevada
  • Aktie bewertet unter dem Branchendurchschnitt

Barrick Mining hat in den vergangenen Wochen deutlich Federn gelassen. Der Goldpreisrückgang der letzten neun Handelstage hat die Aktie rund 20 Prozent unter ihr jüngeres Hoch gedrückt. Wer aber nur auf den Goldpreis schaut, verpasst die eigentliche Geschichte hinter dem kanadischen Bergbaukonzern.

Kupfer rückt ins Zentrum

Barricks strategische Neuausrichtung zum Zwei-Rohstoff-Produzenten nimmt konkrete Formen an. Im Mittelpunkt steht die zwei Milliarden Dollar schwere Erweiterung der Lumwana-Kupfermine in Sambia. Die Kapazität der Aufbereitungsanlage soll von 27 auf 54 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt werden, was eine durchschnittliche Kupferproduktion von 240.000 Tonnen jährlich über die gesamte Minenlebensdauer ermöglichen würde. Die Lieferungen der 2026er Minenflotte laufen bereits — das Projekt liegt leicht vor dem Zeitplan.

Ergänzt wird das Kupferprogramm durch das Reko-Diq-Projekt in Pakistan, das Barrick als weiteren Wachstumspfeiler neben Gold positioniert.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick Mining?

Fourmile und die Finanzkraft im Rücken

In Nevada entwickelt sich das vollständig im Barrick-Besitz befindliche Fourmile-Projekt zum potenziellen Flaggschiff der nächsten Produktionsgeneration. Die ausgewiesene Goldressource wurde im zweiten Jahr in Folge verdoppelt und liegt nun bei 2,6 Millionen Unzen mit einem Gehalt von 17,59 Gramm pro Tonne. Eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie zeigt ein Potenzial von 600.000 bis 750.000 Unzen Jahresproduktion über mehr als 25 Jahre, bei geschätzten Gesamtkosten von 650 bis 750 Dollar je Unze. Das Bohrbudget steigt 2026 auf 150 bis 160 Millionen Dollar, nach 91 Millionen im Vorjahr.

Die finanzielle Basis für diese Investitionen ist solide. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden Dollar — beides Rekordwerte. Der Jahresendbestand an liquiden Mitteln stieg auf 6,71 Milliarden Dollar, ein Plus von 65 Prozent gegenüber 2024. Gleichzeitig kaufte das Unternehmen im Gesamtjahr rund 51,9 Millionen eigene Aktien zurück, etwa drei Prozent des Streubesitzes.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick Mining?

Kosten steigen, Bewertung bleibt niedrig

Die starke Cashgenerierung kommt nicht ohne Gegenwind. Die Goldproduktion fiel 2025 um rund 17 Prozent, und für 2026 rechnet Barrick mit All-in-Sustaining-Kosten von 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze — ein spürbarer Anstieg. Die Produktionsprognose liegt bei 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold sowie 190.000 bis 220.000 Tonnen Kupfer.

Trotz der Rekordfinanzen handelt die Aktie mit einem Forward-KGV von 12,4 — rund acht Prozent unter dem Branchendurchschnitt und mit Abschlag gegenüber Wettbewerbern wie Agnico Eagle und Newmont. Analysten erwarten für 2026 und 2027 Gewinnsteigerungen von knapp 50 beziehungsweise 19 Prozent. Ob der Markt diese Bewertungslücke schließt, wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell Lumwana und Fourmile liefern.

Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 23. März liefert die Antwort:

Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Barrick Mining

Über Dr. Robert Sasse 2167 Artikel

Dr. Robert Sasse: Ökonom, Unternehmer, Finanzexperte

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

Werdegang und Erfahrung

Dr. Sasses Laufbahn ist geprägt von akademischer Exzellenz und praktischer Marktkenntnis. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften und hält einen Master of Science in Marketing und Sales sowie einen Abschluss als Betriebswirt. Bereits während und nach dem Studium sammelte er in renommierten Analystenhäusern und Unternehmen tiefgreifende Erfahrungen in der Bewertung von Aktien und Fonds.

Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

Philosophie und Ansatz

Dr. Sasse ist überzeugt, dass eine freiheitlich-marktwirtschaftliche Ordnung die Basis für Wohlstand und Innovation ist. Er betrachtet Aktien als einen zentralen Baustein für finanzielle Unabhängigkeit und eine moderne Altersvorsorge. Seine Mission ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen und Anlegern die Vorteile eines langfristigen, systematischen Vermögensaufbaus näherzubringen.

Sein Ansatz zeichnet sich durch die Verbindung von wissenschaftlicher Analyse und einem klaren, sachlichen Stil aus. Er legt Wert darauf, Lesern – unabhängig von ihrem Vorwissen – zu helfen, informierte Finanzentscheidungen zu treffen.