Barrick Mining Aktie: Hier knirscht’s gewaltig!

Trotz Rekordgoldpreisen und hoher Margen belastet ein Rechtsstreit mit Partner Newmont um die Nevada Gold Mines die Barrick-Aktie. Der geplante Börsengang nordamerikanischer Assets steht auf dem Prüfstand.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Goldpreis über 4.500 Dollar treibt Margen auf 70 Prozent
  • Rechtsstreit mit Newmont um Nevada Gold Mines
  • Geplanter Börsengang nordamerikanischer Assets in Gefahr
  • Quartalszahlen am 11. Mai als nächster Meilenstein

Goldpreis über 4.500 Dollar je Unze, Margen von rund 70 Prozent — und trotzdem notiert die Barrick-Aktie rund 16 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Der Grund liegt nicht im Goldmarkt, sondern in Nevada.

Rekordmargen treffen auf Rechtsstreit

Für Goldproduzenten hat sich die Welt fundamental verändert. Bei einem Goldpreis, der sich seit Jahresbeginn weit über 4.500 Dollar je Unze hält, verdienen erstklassige Minen rund 3.000 Dollar pro geförderter Unze — Margen, die vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären. Zum Vergleich: In weiten Teilen des vergangenen Jahrzehnts lagen die Margen der Branche bei 20 bis 30 Prozent, bei Goldpreisen zwischen 1.700 und 2.000 Dollar. Heute sind es rund 70 Prozent.

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Barrick steht mitten in diesem Goldrausch — und gleichzeitig vor einem handfesten Rechtsstreit. Newmont, Joint-Venture-Partner bei Nevada Gold Mines (NGM), warf Barrick im Februar eine Vertragsverletzung vor: Ressourcen sollen aus dem gemeinsamen Betrieb abgezogen worden sein, um Barricks eigenes Fourmile-Projekt zu begünstigen. Nach Ablauf einer 30-tägigen Frist ohne Einigung landete der Konflikt vor einem Gericht in Nevada — erste Anhörungen sind für Mai 2026 angesetzt. Ein Analyst schätzt, dass Nevada Gold Mines rund 60 Prozent von Barricks Marktwert ausmacht. Das Gewicht dieses Streits ist kaum zu überschätzen.

IPO-Pläne unter Beschuss

Mitten in den Auseinandersetzungen kündigte Barrick an, seine nordamerikanischen Assets — darunter den NGM-Anteil, das Fourmile-Projekt und die Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik — an die Börse zu bringen. Newmont sieht darin einen Verstoß gegen die Übertragungsklauseln im JV-Vertrag. Analysten beziffern den Wert dieser Assets auf 56 bis 62 Milliarden US-Dollar bei einer Jahresproduktion von über zwei Millionen Unzen. Der geplante Börsengang soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein — sofern die Gerichte mitspielen.

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Parallel dazu bremst Barrick beim Kupferprojekt Reko Diq in Pakistan. Wegen verschärfter Sicherheitslage und offener Fragen zur Projektfinanzierung verlängert das Unternehmen die laufende Überprüfung bis Mitte 2027. Raymond James behält sein „Outperform“-Rating, verwies aber ausdrücklich auf die verlängerte Reko-Diq-Prüfung als Unsicherheitsfaktor.

Zahlen-Termin am 11. Mai

Am 8. Mai findet zunächst die Hauptversammlung statt — virtuell. Drei Tage später, am 11. Mai, folgen die Erstquartalszahlen 2026. Barrick peilt für das Gesamtjahr eine Goldproduktion von 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen an, mit einem schwächeren ersten Halbjahr. Das erste Quartal gilt ohnehin als das schwächste — entscheidend wird sein, wie stark die Rekordgoldpreise bereits jetzt in den freien Cashflow durchschlagen. Die Aktie notiert bei rund 60 CAD und damit knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt, während der RSI von 34 auf eine überverkaufte Ausgangslage hindeutet. Wer auf eine Neubewertung wartet, bekommt am 11. Mai die erste belastbare Antwort.

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