Barrick Mining hat das vierte Quartal 2025 mit Rekordzahlen abgeschlossen und gleichzeitig eine tiefgreifende strategische Neuausrichtung eingeleitet. Starke Cashflows, eine neue Dividendenpolitik und ein geplanter Börsengang der nordamerikanischen Goldminen setzen die Agenda – doch steigende Kosten und sinkende Fördermengen trüben das Bild.
Rekordzahlen, aber nicht ohne Schatten
Das vierte Quartal war für Barrick Mining in finanzieller Hinsicht außergewöhnlich stark. Der operative Cashflow kletterte auf 2,73 Milliarden Dollar, der freie Cashflow auf 1,62 Milliarden Dollar – jeweils rund 9 bis 13 Prozent mehr als im Vorquartal. Der Gewinn je Aktie erreichte mit 1,43 Dollar ein Allzeithoch für ein einzelnes Quartal. Der Jahresumsatz 2025 stieg auf knapp 17 Milliarden Dollar, ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Treiber dieser Entwicklung war vor allem der Goldpreisanstieg. Bullion erreichte Ende Januar 2026 ein Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar je Unze, angetrieben durch geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und eine weltweite Nachfrage der Zentralbanken nach Goldreserven.
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Die Goldproduktion selbst erzählte jedoch eine andere Geschichte. Im Gesamtjahr 2025 sank die Förderung um rund 17 Prozent, unter anderem weil der Betrieb der Mine Loulo-Gounkoto zeitweise ausgesetzt war. Erst im Dezember 2025 kehrte Barrick die Kontrolle über das Projekt zurück – mit entsprechend höherem Kostenniveau beim Wiederanlauf.
Der geplante Börsengang als strategischer Kern
Das strukturell bedeutsamste Vorhaben ist der geplante IPO der nordamerikanischen Goldaktiva. Das Board hat einstimmig beschlossen, einen Börsengang einer Tochtergesellschaft – intern „NewCo“ genannt – zu prüfen. NewCo soll die Beteiligungen an Nevada Gold Mines, Pueblo Viejo sowie das vollständig in Barrick-Besitz befindliche Fourmile-Projekt in Nevada bündeln.
Geplant ist, nur eine kleine Minderheitsbeteiligung an die Börse zu bringen, während Barrick die Mehrheit behält. Der aktivistische Investor Elliott Investment Management, der eine Beteiligung von rund einer Milliarde Dollar aufgebaut hat, unterstützt diesen Schritt ausdrücklich. Elliott hatte sich für eine Trennung der risikoärmeren nordamerikanischen Minen von den komplexeren Projekten in Afrika und Pakistan ausgesprochen.
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Das Fourmile-Projekt in Nevada gewinnt dabei an Gewicht: Zum zweiten Mal in Folge gelang es, die ausgewiesenen Goldressourcen zu verdoppeln. Aktuell stehen 2,6 Millionen Unzen angezeigte Ressourcen und 13 Millionen Unzen abgeleitete Ressourcen zu Buche. Für 2026 plant Barrick, die Explorationsausgaben dort auf 150 bis 160 Millionen Dollar zu erhöhen, nach 91 Millionen Dollar im Vorjahr.
Dividende und Ausblick 2026
Die neue Dividendenpolitik sieht vor, 50 Prozent des freien Cashflows auszuschütten. Die quartalsweise Basisdividende wurde um 40 Prozent auf 0,175 Dollar je Aktie angehoben; für das abgelaufene Quartal wurde eine Gesamtdividende von 0,42 Dollar je Aktie deklariert.
Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen. Die All-in Sustaining Costs werden auf 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze prognostiziert – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr, der auf höhere Energie- und Materialkosten sowie den Wiederanlauf von Loulo-Gounkoto zurückzuführen ist. Ob Barrick diesen Kostenanstieg durch operative Effizienz abfedern kann, wird maßgeblich darüber entscheiden, wie der Markt die Aktie im weiteren Jahresverlauf bewertet. Der nächste Meilenstein dürfte die konkrete Ausgestaltung des NewCo-IPO sein.
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