Barrick Mining hat heute gleich zwei Signale ausgesendet, die sich gewaschen haben: Ein neues Aktienrückkaufprogramm über 3,0 Milliarden Dollar und starke Q1-Zahlen, die die eigene Prognose deutlich übertrafen. Der Goldproduzent zeigt, dass der hohe Goldpreis direkt in der Kasse ankommt.
Produktion schlägt Erwartungen
Im ersten Quartal 2026 förderte Barrick 719.000 Unzen Gold — und lag damit spürbar über der ausgegebenen Spanne von 640.000 bis 680.000 Unzen. Treiber waren starke Leistungen in Nevada (NGM), höhere Durchsatzraten in Veladero sowie der schneller als geplante Hochlauf in Loulo-Gounkoto. Beim Kupfer lieferte das Unternehmen mit 49.000 Tonnen plangemäß ab.
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Der operative Hebel auf den gestiegenen Goldpreis zeigt sich in den Finanzkennzahlen eindrücklich. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahresquartal um 67 Prozent auf 5,22 Milliarden Dollar. Der operative Cashflow verdoppelte sich mehr als — ein Plus von 111 Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar. Der zurechenbare freie Cashflow sprang sogar um 195 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie stieg der bereinigte Wert von 0,35 auf 0,98 Dollar.
Rückkauf und Dividende als Doppelschlag
Auf Basis dieser Cashflow-Stärke hat der Verwaltungsrat das Rückkaufprogramm über 3,0 Milliarden Dollar genehmigt. Die Begründung ist bemerkenswert direkt: Barrick sieht in den eigenen Aktien derzeit außergewöhnlichen Wert — besonders im Vorfeld des geplanten Börsengangs der nordamerikanischen Sparte. Dieser IPO, der die Nevada-Gold-Mines-Beteiligung sowie Pueblo Viejo und das Fourmile-Projekt bündeln soll, ist weiterhin für Ende 2026 angepeilt.
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Parallel dazu wurde die reguläre Quartalsdividende von 0,175 Dollar je Aktie für Q1 2026 bestätigt. Auszahlungstermin ist der 15. Juni 2026 für Aktionäre, die zum 29. Mai im Register stehen. Barricks Dividendenpolitik zielt auf eine Ausschüttungsquote von 50 Prozent des zurechenbaren freien Cashflows — ergänzt um eine mögliche Jahresend-Komponente, je nach Cashflow-Entwicklung.
Ausblick bleibt unverändert ambitioniert
Für das zweite Quartal erwartet Barrick eine Goldproduktion zwischen 730.000 und 770.000 Unzen — ein weiterer Anstieg gegenüber Q1. Die Jahresprognose von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold bleibt bestehen, ebenso die Kostenziele. Das Lumwana-Erweiterungsprojekt in Sambia liegt zeitlich und budgetär im Plan; die Kapitalausgaben 2026 dürften am unteren Ende der Spanne von 750 bis 850 Millionen Dollar landen. Erste Kupferproduktion aus der erweiterten Anlage ist weiter für Ende des ersten Quartals 2028 geplant.
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