Barrick Mining Aktie: Plötzlich in Bedrängnis?

Steigende Förderkosten und ein neuer CEO prägen die Lage bei Barrick Mining vor den Q1-Zahlen am 11. Mai.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • All-in Sustaining Costs steigen deutlich
  • Neuer CEO Mark Hill treibt Umbau voran
  • Börsengang des Nordamerika-Geschäfts geplant
  • Pakistan-Projekt Reko Diq verzögert sich

Der Goldpreis bewegt sich nach einer leichten Korrektur weiterhin auf sehr hohem Niveau. Bei Barrick Mining trübt sich das Bild dennoch ein. Wenn das Unternehmen am 11. Mai seine Zahlen für das erste Quartal vorlegt, blicken Investoren auf ein wachsendes Kostenproblem. Es ist der erste Finanzbericht unter dem neuen CEO Mark Hill.

Margendruck im Tagesgeschäft

Die Prognose für das laufende Jahr lässt aufhorchen. Barrick rechnet mit All-in Sustaining Costs (AISC) zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze. Im Vorjahr lag dieser Wert noch deutlich niedriger bei 1.637 Dollar.

Geringere Erzgehalte und teurere Verbrauchsmaterialien treiben die Ausgaben in die Höhe. Parallel dazu belastet der Hochlauf der Mine Loulo-Gounkoto in Mali die Bilanz. Barrick hatte dort im Dezember die Kontrolle zurückerlangt und investiert nun in den Ausbau.

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Das Management dämpft die Erwartungen für den Jahresauftakt. Das erste Quartal gilt traditionell als schwächste Phase für die Gold- und Kupferförderung. Erst in der zweiten Jahreshälfte sollen geplante Wartungsarbeiten enden und Projekte wie Goldrush in Nevada höhere Volumina liefern.

Strategischer Umbau und Projekt-Verzögerungen

Abseits des Tagesgeschäfts treibt Mark Hill den Konzernumbau voran. Bis Ende 2026 plant Barrick den Börsengang seines Nordamerika-Geschäfts. Analysten taxieren den Wert dieses Spin-offs auf über 60 Milliarden Dollar. Die Abspaltung soll das Unternehmen von risikoreicheren Standorten trennen und die schwache Aktienkursentwicklung der vergangenen Jahre umkehren.

In Pakistan zieht das Management derweil die Handbremse. Sicherheitsbedenken verzögern das Kupfer- und Goldprojekt Reko Diq. Eine laufende Überprüfung des Vorhabens erstreckt sich voraussichtlich bis Mitte 2027.

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Die ursprünglich veranschlagten Baukosten dürften massiv steigen. Bislang kalkulierte Barrick für die erste Projektphase mit knapp sechs Milliarden Dollar. Die zweite Phase sollte weitere rund dreieinhalb Milliarden Dollar verschlingen.

Neue Dividendenpolitik im Fokus

Aktionäre müssen sich auf eine veränderte Kapitalallokation einstellen. Barrick beendet sein jährliches Aktienrückkaufprogramm. Stattdessen greift eine neue Dividendenpolitik, die 50 Prozent des freien Cashflows an die Anteilseigner ausschüttet. Die Basisdividende steigt auf 17,5 US-Cent je Aktie.

Der Quartalsbericht am 11. Mai liefert den ersten Härtetest für diese Strategie. Das Management muss beweisen, dass der operative Cashflow ausreicht, um die höheren Ausschüttungen zu decken, während die Produktionskosten steigen und das pakistanische Kupferprojekt auf unbestimmte Zeit pausiert.

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