Barrick Mining hat 2025 Rekordergebnisse eingefahren und seine Dividendenpolitik grundlegend umgebaut — und notiert trotzdem deutlich unter dem Jahreshoch. Der Grund liegt weniger im Unternehmen selbst als in den Rohstoffmärkten.
Edelmetalle unter Druck
Gold und Silber haben in den vergangenen Wochen empfindliche Verluste erlitten. In der Woche um den 20. März verbuchte Gold einen wöchentlichen Rückgang von rund 9 Prozent, Silber verlor sogar mehr als 10 Prozent — getrieben von einer restriktiven Haltung der US-Notenbank und geopolitischen Verwerfungen. Barrick-Aktionäre spürten das unmittelbar: Die Aktie liegt aktuell rund 20 Prozent unter ihrem 30-Tage-Niveau und hat sich damit deutlich von den Hochs des Jahresbeginns entfernt.
Dabei ist die operative Ausgangslage des Unternehmens eine andere. Barrick erzielte 2025 einen Rekordumsatz von 16,96 Milliarden US-Dollar und einen bereinigten Nettogewinn von 4,14 Milliarden Dollar. Allein im vierten Quartal flossen 2,73 Milliarden Dollar aus dem operativen Geschäft, der freie Cashflow lag bei 1,62 Milliarden Dollar — jeweils neue Höchstwerte.
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Neue Dividendenstruktur mit Gewinnbeteiligung
Das strukturell Neue ist die überarbeitete Ausschüttungspolitik. Barrick zahlt künftig 50 Prozent des freien Cashflows aus — aufgeteilt in eine feste Quartalsdividende von 0,175 Dollar je Aktie und eine variable Jahreskomponente. Für das vierte Quartal 2025 wurde eine Dividende von 0,42 Dollar je Aktie ausgeschüttet, was einem Anstieg von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Ergänzend wurden im Gesamtjahr rund 51,9 Millionen eigene Aktien für 1,5 Milliarden Dollar zurückgekauft.
Steigende Kosten als Gegengewicht
Auf der Kostenseite wächst der Druck. Die All-in Sustaining Costs stiegen im Gesamtjahr 2025 auf 1.637 Dollar je Unze — ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 kalkuliert Barrick mit AISC zwischen 1.760 und 1.950 Dollar je Unze, bei einer Goldpreisannahme von 4.500 Dollar. Das lässt weniger Spielraum als in den Rekordjahren.
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Der Analystenkonsens sieht für 2026 und 2027 dennoch Gewinnwachstum von 49,6 beziehungsweise 19,1 Prozent. Das durchschnittliche Kursziel der Wall-Street-Analysten liegt bei 53,29 CAD bis Februar 2027 — ein Aufwärtspotenzial von über 40 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Mit einem Forward-KGV von rund 12,4x notiert Barrick zudem mit einem Abschlag von knapp 8 Prozent gegenüber dem Branchendurchschnitt.
Nordamerika-IPO als nächster Prüfstein
Der entscheidende Katalysator für eine Neubewertung bleibt das geplante Nordamerika-IPO. Bis Ende 2026 will Barrick 10 bis 15 Prozent seiner nordamerikanischen Assets — darunter Nevada Gold Mines und das Fourmile-Projekt — an die Börse bringen. Fourmile allein weist inzwischen 2,6 Millionen Unzen angezeigte und 13 Millionen Unzen abgeleitete Goldressourcen aus, nachdem die Ressourcenbasis zwei Jahre in Folge verdoppelt wurde. Gelingt die Transaktion zu den erhofften Bewertungsmultiplikatoren, könnte sie die Lücke zwischen Buchwert und Börsenkurs merklich schließen.
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