Starke Zahlen sind das eine, doch was sich derzeit im Hintergrund bei Barrick abspielt, lässt aufhorchen. Während der Minenriese mit Rekord-Cashflow und einer Dividendenerhöhung glänzt, positionieren sich Großinvestoren und Spekulanten ungewöhnlich aggressiv auf der Long-Seite. Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Neubewertung der Aktie?
Institutionelle decken sich ein
Auffällig ist vor allem die Aktivität der Allianz SE. Der Versicherungskonzern nutzte die jüngste Phase, um seine Position bei dem Gold- und Kupferproduzenten massiv auszubauen. Die Beteiligung wurde um 47,2 Prozent aufgestockt, womit der institutionelle Investor nun über 3,23 Millionen Aktien hält.
Parallel dazu verzeichnete der Optionsmarkt Anomalien: Händler kauften rund 279.555 Call-Kontrakte. Das entspricht einem Anstieg von etwa 606 Prozent gegenüber dem üblichen Handelsvolumen. Diese Wette auf steigende Kurse steht in einem interessanten Kontrast zur Einschätzung der Analysten von CIBC, die ihr Kursziel trotz der guten fundamentalen Daten von 71,00 auf 67,00 US-Dollar senkten.
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Operative Rekorde
Die fundamentale Basis für das gestiegene Anlegerinteresse liefert der jüngste Quartalsbericht. Barrick steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beeindruckende 44,6 Prozent auf 5,98 Milliarden US-Dollar. Auch beim Gewinn je Aktie übertraf der Konzern mit 1,04 US-Dollar die Konsensschätzungen von 0,85 US-Dollar deutlich.
Besonders relevant für die Bewertung ist der freie Cashflow, der mit 1,62 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal einen neuen Rekordwert erreichte. Getrieben wurde dieses Ergebnis durch eine Produktion von 871.000 Unzen Gold und 62.000 Tonnen Kupfer sowie eine stabile Nettomarge von knapp 29,5 Prozent.
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Dividende und Führungsumbau
Aktionäre profitieren direkt von der operativen Stärke: Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 US-Dollar je Aktie angehoben, was einer annualisierten Ausschüttung von 1,68 US-Dollar entspricht. Flankiert werden die Finanzdaten durch neue technische Berichte zu den Minen Pueblo Viejo und Kibali sowie personelle Anpassungen. James J. McGuire und Woo Lee rücken in die oberste Führungsebene auf, um die komplexen regulatorischen und globalen Angelegenheiten des Konzerns zu steuern.
Da der Stichtag für die erhöhte Dividende bereits am gestrigen 27. Februar lag, richtet sich der Blick der Anleger nun voll auf die operative Entwicklung im laufenden Jahr. Die massive Positionierung am Optionsmarkt deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer eine Fortsetzung der positiven Dynamik erwarten.
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