Der Goldpreis hat seine zweitägige Verlustserie beendet — und Barrick Mining profitiert davon. Auslöser ist eine diplomatische Wendung im Nahen Osten: US-Präsident Donald Trump verlängerte den Waffenstillstand mit dem Iran auf unbestimmte Zeit, um weitere Friedensgespräche zu ermöglichen.
Spotgold stieg daraufhin auf 4.748 Dollar je Unze, nachdem der Preis am Dienstag auf den tiefsten Stand seit dem 13. April gefallen war. US-Gold-Futures für Juni-Lieferung kletterten auf 4.769 Dollar. Standard Chartered fasste die Lage knapp zusammen: „Die Kursentwicklung bleibt abhängig von den Schlagzeilen rund um den US-Iran-Waffenstillstand.“
Makroschock trifft Barricks Cashflow-Erwartungen
Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran am 28. Februar hat Gold rund elf Prozent verloren. Steigende Ölpreise hatten Inflationsängste geschürt — und damit die Erwartung länger anhaltend hoher Zinsen. Das belastet Gold als nicht verzinsliches Asset besonders. Barrick, dessen Ergebnis direkt am realisierten Goldpreis hängt, spürt diese Schwankungen unmittelbar in den kurzfristigen Cashflow-Projektionen.
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Für 2026 hat der Konzern eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen sowie 190.000 bis 220.000 Tonnen Kupfer in Aussicht gestellt. Damit rückt der erzielte Metallpreis noch stärker in den Mittelpunkt der Gewinnerwartungen.
Analysten bleiben konstruktiv
Goldman Sachs bekräftigte sein Goldziel von 5.400 Dollar je Unze — rund 13 Prozent über dem aktuellen Niveau. Eine nachhaltige Erholung des Goldpreises würde Barricks Umsatzbasis direkt stärken.
Neun Analysten stufen die Aktie im Schnitt mit „Strong Buy“ ein, das mittlere Kursziel impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 19 Prozent. CIBC hatte sein Kursziel zuletzt am 21. April nach unten angepasst — ein Reflex auf die jüngste Goldpreisschwäche.
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Operativer Druck und Reko-Diq-Risiko
Barricks Produktionsbasis steht unter Druck. Die Goldförderung 2025 lag mit 3,26 Millionen Unzen zwar im Rahmen der Guidance, aber 17 Prozent unter dem Vorjahreswert — der niedrigste Stand seit mindestens 25 Jahren.
Hinzu kommt ein strategisches Risiko: Das Großprojekt Reko Diq in Pakistan wird wegen Sicherheitsbedenken verlangsamt. Die laufende Überprüfung soll bis Mitte 2027 andauern und umfasst Sicherheitslage, Kapitalbedarf, Projektfinanzierung sowie Umfang und Zeitplan. Barrick warnt bereits vor möglichen erheblichen Kostensteigerungen gegenüber dem bisherigen Budget. Phase 1 war bislang mit 5,6 bis 6,0 Milliarden Dollar veranschlagt, Phase 2 mit 3,3 bis 3,6 Milliarden Dollar.
Termine im Mai
Zwei Ereignisse stehen kurzfristig im Kalender: Am 8. Mai findet die virtuelle Hauptversammlung statt. Drei Tage später, am 11. Mai, veröffentlicht Barrick vor Handelsbeginn die Erstquartalszahlen 2026 — gefolgt von einer Analystenkonferenz um 17:00 Uhr MEZ. Wie sich der Goldpreis bis dahin entwickelt, hängt wesentlich davon ab, ob die verlängerte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran Bestand hat.
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