Barrick Mining Aktie: Starkes Umsatzwachstum

Barrick gliedert seine US-Goldassets aus und plant Börsengang für 2026. Das Unternehmen meldet Rekordumsatz, kämpft aber mit steigenden Produktionskosten.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Ausgliederung von US-Vorzeigeassets in neue Gesellschaft
  • Rekordumsatz und Gewinn im vierten Quartal 2025
  • Produktionskosten steigen deutlich an
  • Neue Dividendenpolitik mit höherer Ausschüttung

Barrick Mining steckt mitten in einem der größten Umbauprojekte seiner Geschichte. Das Unternehmen plant, seine nordamerikanischen Vorzeigeassets in eine neue Gesellschaft auszugliedern — und will damit eine Bewertungslücke schließen, die die Aktie seit Jahren belastet.

Das NewCo-Projekt: Trennung mit Kalkül

Der Kern der Strategie: Barrick bündelt seine 61,5-prozentige Beteiligung an Nevada Gold Mines — dem weltgrößten Goldproduktionskomplex — sowie das Fourmile-Projekt in Nevada in einer neuen Gesellschaft, die vorläufig „NewCo“ heißt. Ein Börsengang ist für Ende 2026 geplant. Barrick selbst will eine Mehrheitsbeteiligung behalten und seine übrigen Gold- und Kupferassets weiter direkt betreiben.

Das Fourmile-Projekt gilt dabei als zentrales Argument für die Neubewertung. Die Lagerstätte weist einen Goldgehalt von 17,59 Gramm pro Tonne aus — ein außergewöhnlich hoher Wert. Der Gesamtwert des Projekts wird auf rund 42 Milliarden US-Dollar geschätzt. Für 2026 hat Barrick das Explorationsbudget auf 150 bis 160 Millionen Dollar angehoben, nach 91 Millionen im Vorjahr.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick Mining?

Starke Zahlen, steigende Kosten

Die finanziellen Voraussetzungen für den Umbau sind günstig. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen Rekordumsatz von 6,0 Milliarden Dollar, einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,04 Dollar — deutlich über der Analystenerwartung von 0,87 Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 stehen 16,96 Milliarden Dollar Umsatz und eine Goldproduktion von 3,26 Millionen Unzen zu Buche.

Gleichzeitig steigen die Kosten spürbar. Die sogenannten All-in Sustaining Costs — die umfassendste Kostenkennzahl im Bergbau — lagen 2025 bei 1.637 Dollar je Unze, ein Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 erwartet Barrick einen weiteren Anstieg auf 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze. Niedrigere Erzgehalte, teurere Betriebsmittel und höhere Goldpreisannahmen treiben die Kalkulation nach oben.

Die Dividendenpolitik wurde ebenfalls neu ausgerichtet: Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows ausgeschüttet werden. Das Aktienrückkaufprogramm läuft dagegen aus.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick Mining?

Geopolitik bleibt ein Faktor

Parallel zur NewCo-Planung hat Barrick eine Lizenzvereinbarung für seinen Loulo-Gounkoto-Komplex in Mali gesichert — eine Mine mit einer Jahresproduktion von über 500.000 Unzen. Das Unternehmen hat dafür erhebliche Nachzahlungen akzeptiert, statt die Anlage aufzugeben. Sollte es vor dem geplanten Börsengang zu neuen Spannungen mit der Regierung in Bamako kommen, könnte das die Bewertungslogik hinter dem NewCo-IPO empfindlich stören.

Langfristig setzt Barrick auf zwei weitere Wachstumsprojekte: das Reko-Diq-Kupferprojekt in Pakistan und die Lumwana-Erweiterung in Sambia. Beide Machbarkeitsstudien sind abgeschlossen. Zusammen sollen sie die Goldäquivalentproduktion bis Ende des Jahrzehnts um 30 Prozent steigern. Die Bilanz gibt das her: Die Nettoverschuldung ist gering, größere Schuldenfälligkeiten stehen erst ab 2033 an.

Die Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten rund 61 Prozent zugelegt — getragen vom Goldpreisanstieg, der den breiteren Goldminenindex im gleichen Zeitraum um 53 Prozent nach oben trieb. Ob der NewCo-IPO diesen Bewertungsschub verstetigt, entscheidet sich spätestens im Herbst 2026, wenn CEO Mark Hill die Roadshow starten will.

Barrick Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick Mining-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:

Die neusten Barrick Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Barrick Mining

Über Dieter Jaworski 2018 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

Meine Expertise & Arbeitsweise: Transparenz und klare Regeln

Mein Ansatz kombiniert tiefes Fachwissen mit praktischer Erfahrung. Meine Kernkompetenzen umfassen die präzise Aktienanalyse anhand quantitativer und qualitativer Faktoren, die Entwicklung langfristiger Vermögensaufbaustrategien und diszipliniertes Risikomanagement.

Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

  • Transparenz: Alle Trades im Wikifolio sind öffentlich einsehbar.
  • Substanz: Investitionen nur auf Basis solider Kennzahlen (Umsatz, Gewinn, Cashflow etc.).
  • Disziplin: Regelbasiertes Handeln zur Vermeidung emotionaler Fehlentscheidungen.
  • Nachhaltigkeit: Langfristige Strategien statt kurzfristiger Spekulation.
  • Unabhängigkeit: Keine Interessenkonflikte, nur Ihre finanziellen Ziele im Fokus.

Mein Ziel: Ihr Partner für systematischen Vermögensaufbau

Ich möchte Menschen helfen, ihre Finanzen selbstbewusst und mit einem klaren Plan zu steuern. Mit System, Substanz und meiner jahrzehntelangen Erfahrung unterstütze ich Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Vermögensaufbau.