Barrick Mining plant den ehrgeizigsten Konzernumbau seit Jahrzehnten. Ende 2026 soll das lukrative nordamerikanische Goldgeschäft in eine eigene Gesellschaft abgespalten und an die Börse gebracht werden. Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen und die Kassen dank hoher Goldpreise prall gefüllt sind, kristallisiert sich ein unerwartetes Hindernis heraus.
Strategiewechsel zur Wertsteigerung
Ziel der Umstrukturierung ist es, die anhaltende Unterbewertung an der Börse zu beenden. Das Management will die risikoarmen Goldminen in Nordamerika und der Karibik von der aggressiven internationalen Kupfer-Expansion trennen. Investoren haben künftig die Wahl zwischen einem renditestarken reinen Goldproduzenten und einem wachstumsorientierten, auf zwei Rohstoffe fokussierten Konzern.
Das Herzstück der neuen Gesellschaft, vorläufig „NewCo“ genannt, bildet das Fourmile-Projekt in Nevada. Hier konnte Barrick die deklarierten Goldressourcen das zweite Jahr in Folge verdoppeln. Für das laufende Jahr 2026 ist eine massive Ausweitung der Bohrausgaben auf bis zu 160 Millionen US-Dollar angesetzt, um die Erschließung voranzutreiben. Analysten gehen davon aus, dass die Qualität dieser Assets eine deutlich höhere Bewertung am Markt rechtfertigen wird als der bisherige Gesamtkonzern.
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Ein Veto-Recht sorgt für Komplikationen
Der Weg zum Börsengang ist allerdings mit juristischen Stolpersteinen gepflastert. Der Joint-Venture-Partner Newmont Corporation verfügt über ein weitreichendes Vorkaufsrecht für die Nevada-Goldminen. Obwohl Newmont nur einen Minderheitsanteil von 38,5 Prozent hält, könnte das Unternehmen den Verkauf blockieren, falls der Börsengang als Kontrollwechsel gewertet wird.
Zudem ist Barrick bei der Finanzierung des Vorzeigeprojekts Fourmile auf die Zustimmung und das Kapital des Partners angewiesen. Diese Konstellation schafft ein komplexes Verhandlungsumfeld. CEO Mark Hill muss nun einen Weg finden, die Interessen von Newmont in die geplante Abspaltung zu integrieren, ohne die Attraktivität der neuen Gesellschaft zu verwässern.
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Rekordzahlen treffen auf Kostendruck
Rückenwind für die Verhandlungen liefert die aktuelle operative Stärke. Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete Barrick bei einem Umsatz von 6,0 Milliarden US-Dollar einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im Vergleich zum Vorquartal um 79 Prozent. Diese Entwicklung trieb den Aktienkurs in den vergangenen sechs Monaten um über 60 Prozent in die Höhe.
Ein Blick auf die Ausgabenseite offenbart jedoch eine wachsende Herausforderung. Die all-in-sustaining costs (AISC) kletterten im Jahresvergleich um neun Prozent auf 1.581 US-Dollar pro Unze Gold. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Kostenanstieg auf bis zu 1.950 US-Dollar, was die Margen künftig belasten dürfte.
Das Jahr 2026 wird für die strategische Neuausrichtung entscheidend. Neben der Klärung der Eigentumsverhältnisse in Nevada muss Barrick seine Produktionsziele im westafrikanischen Mali ohne weitere regulatorische Eingriffe der dortigen Regierung erreichen. Gelingt der Spin-off wie geplant Ende des Jahres, treibt der Konzern seine Transformation zu einem diversifizierten Rohstoffriesen voran, bei dem Kupfer bis 2030 voraussichtlich bis zu 40 Prozent des operativen Gewinns ausmachen wird.
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