Barrick Mining Aktie: Wettbewerbsvorteile nutzen

Barrick Mining übertrifft die Gewinnerwartungen deutlich und verdoppelt die Dividende, doch der Aktienkurs leidet unter dem Rückgang der Gold- und Silberpreise.

Barrick Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • Gewinn je Aktie übertrifft Analystenschätzungen um 22 Prozent
  • Dividende wird mehr als verdoppelt auf 0,42 Dollar je Aktie
  • Aktienkurs steht trotz guter Zahlen unter Druck
  • Gold- und Silberpreise belasten die Aktienbewertung

Barrick Mining hat im jüngsten Quartal die Erwartungen der Analysten klar übertroffen — und trotzdem steht die Aktie unter Druck. Der Grund liegt weniger im Unternehmen selbst als im Rohstoffmarkt: Gold und Silber haben seit ihren Hochs erheblich nachgegeben, und Barrick spürt das.

Ergebnisse deutlich über Konsens

Der Gewinn je Aktie lag bei 1,04 US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartung von 0,85 Dollar um rund 22 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 5,98 Milliarden Dollar — ein Plus von 44,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Nettomarge von knapp 30 Prozent zeigt, dass das Unternehmen trotz branchenweit steigender Betriebskosten effizient wirtschaftet.

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Auf Basis dieser Cashflows hat Barrick seine Dividendenpolitik neu ausgerichtet. Die Quartalsdividende wurde von 0,18 auf 0,42 Dollar je Aktie angehoben — mehr als verdoppelt. Annualisiert ergibt das 1,68 Dollar, was einer Rendite von rund 4,4 Prozent entspricht. Die neue Strategie sieht vor, 50 Prozent des freien Cashflows auszuschütten, aufgeteilt in eine Basisdividende und eine variable Komponente.

Sektor unter Druck, Bewertung attraktiv

Das eigentliche Problem liegt außerhalb der Bilanz. Der Goldpreis ist von über 5.200 auf rund 4.614 Dollar je Unze gefallen, Silber verlor im gleichen Zeitraum mehr als 20 Prozent. Da Barrick auch nennenswerte Silbermengen produziert, reagiert die Aktie besonders sensibel auf diese Bewegungen — der Kurs liegt aktuell rund 15 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt.

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Reicht das Bewertungsargument aus, um institutionelle Anleger zurückzuholen? Assenagon Asset Management hat seine Position zuletzt um fast 97 Prozent reduziert und dabei über 4,1 Millionen Aktien verkauft. Exchange Traded Concepts LLC hingegen baute seine Beteiligung um knapp 25 Prozent aus. UBS hält an seiner Kaufempfehlung fest, senkte das Kursziel jedoch von 55 auf 50 Dollar. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 13 liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt — und Marktanalysten schätzen den Abschlag zum fairen Wert auf bis zu 30 Prozent.

Wie schnell sich dieser Abschlag schließt, hängt maßgeblich davon ab, ob sich die Edelmetallpreise stabilisieren. Solange Gold und Silber unter Verkaufsdruck stehen, dürfte auch die operative Stärke von Barrick nur begrenzt auf den Kurs durchschlagen.

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