BASF: 2,4 Milliarden EBITDA im Q1 2026

BASF verzeichnet im ersten Quartal 2026 ein EBITDA von 2,4 Milliarden Euro, während Barclays an der negativen Einstufung festhält. Die Aktie erholt sich nach dem Dividendenabschlag.

BASF Aktie
Kurz & knapp:
  • EBITDA von 2,4 Milliarden Euro
  • Barclays bleibt bei Underweight
  • China treibt Mengenwachstum an
  • Dividende von 2,25 Euro je Aktie

BASF hat das erste Quartal 2026 mit einem EBITDA von 2,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Das ist leicht weniger als im Vorjahr — und Barclays Capital findet das nicht überzeugend genug.

Barclays hält an „Underweight“ fest

Die britische Investmentbank stuft BASF weiterhin mit „Underweight“ ein. Eine Begründung für das Rating: Die Analysten sehen die Perspektiven des Chemiekonzerns vorsichtiger als der Marktdurchschnitt. Konkrete Kurszielnennungen blieben zuletzt aus.

Das trifft auf eine Aktie, die sich nach dem gestrigen Ex-Dividenden-Tag erholt. Aktuell notiert das Papier bei 53,31 Euro — ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Jahressicht hat die Aktie rund 25 Prozent zugelegt und liegt damit klar über allen gleitenden Durchschnitten.

China wächst, Europa kämpft

Finanzvorstand Dirk Elvermann wertete das Q1-Ergebnis als Zeichen von Resilienz. Das Mengenwachstum entwickelte sich positiv. China blieb dabei der wichtigste Treiber und half, Einbußen in anderen Regionen teilweise auszugleichen.

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Das europäische Geschäft steht unter Druck. Geopolitische Spannungen seit März 2026 belasten Lieferketten und Energiekosten. Negative Währungseffekte drückten den Gesamtumsatz zusätzlich.

Dividende fließt morgen

Am 6. Mai erhalten Aktionäre die Dividende von 2,25 Euro je Aktie. Der Beschluss fiel auf der Hauptversammlung am 30. April in Mannheim.

Für den Kurs bleibt das Bild zweideutig. Starke Absatzzahlen aus Asien stehen einer anhaltenden Skepsis institutioneller Investoren gegenüber. Ob das Mengenwachstum den Margendruck durch Rohstoffpreise dauerhaft abfedert, wird sich spätestens mit den Q2-Zahlen zeigen.

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