Die Privatbank Berenberg sendet ein starkes Signal an den Markt. Analyst Sebastian Bray erhöht seine Gewinnschätzungen für BASF deutlich. Zum ersten Mal seit Jahren sieht er greifbare Aufwärtstendenzen bei dem Chemiekonzern. Geopolitische Spannungen verknappen das Angebot und treiben die Preise.
Konflikt im Nahen Osten stützt Preise
Bray hob das Kursziel für die Ludwigshafener von 48 auf 51 Euro an. Die Einstufung bleibt auf „Hold“. Nach einer jahrelangen Phase der Überkapazitäten hellt sich das Bild für den Konzern auf. Der Konflikt mit dem Iran hat zu Produktionsausfällen in der Golf-Region geführt.
Die Folge: Dem Weltmarkt fehlen wichtige Basischemikalien. BASF profitiert direkt von dieser Verknappung. Der Analyst rechnet damit, dass sich erste Preissteigerungen bereits im März in der Bilanz niedergeschlagen haben.
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Aktie im Aufwind
An der Börse macht sich diese Entwicklung bemerkbar. Die BASF-Aktie kletterte seit Jahresbeginn um mehr als 18 Prozent nach oben. Aktuell notiert das Papier bei rund 53 Euro. Damit bewegt sich der Kurs nur knapp unter seinem jüngsten Jahreshoch.
Der Ausbruch aus dem langen Seitwärtstrend ist geglückt. Der Abstand zur 200-Tage-Linie liegt mittlerweile bei komfortablen 16 Prozent. Die Aktie zählt derzeit zu den stärksten Werten im deutschen Leitindex.
Fokus auf nachhaltige Textilien
Parallel zum Börsengeschehen präsentiert sich der Konzern ab heute auf der Techtextil-Messe in Frankfurt. BASF rückt dort das Recycling von schwer verwertbaren Kunststoffabfällen in den Mittelpunkt.
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Mit dem Produkt Loopamid zeigt das Unternehmen eine Lösung für Polyamid-Textilabfälle. Das Material kommt bereits in Kleidungsstücken von Zara und Adidas zum Einsatz. Auch der Outdoor-Ausrüster Vaude nutzt ein klimaneutrales Polyamid von BASF für seine Rucksäcke.
Hauptversammlung im Blick
Trotz der jüngsten Euphorie bleibt das Analystenfeld gespalten. Der Vorstand erwartet für 2026 einen operativen Gewinn zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro. Diese Spanne verfehlt den bisherigen Marktkonsens knapp. Das Management begründet die Vorsicht mit einer schwachen Nachfrage aus der Autoindustrie.
Am 30. April lädt BASF zur Hauptversammlung nach Mannheim ein. Dort steht eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie zur Abstimmung. Zeitgleich veröffentlicht der Konzern die Ergebnisse für das Auftaktquartal. Ein starkes operatives Ergebnis würde die aktuellen Gewinnschätzungen der Analysten direkt untermauern.
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