Der Chemieriese BASF zieht das große Geld an. Kurz vor den Quartalszahlen sendet ein US-Schwergewicht ein klares Signal. Die Capital Group hat die wichtige Meldeschwelle von drei Prozent überschritten. Das treibt den Kurs. Die Papiere notieren aktuell bei 53,24 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein sattes Plus von 19 Prozent auf der Anzeigetafel. Der Abstand zur 200-Tage-Linie fällt mit fast 17 Prozent äußerst komfortabel aus. Charttechnisch ist der Weg nach oben vorerst frei.
Doppelte Verknappung des Angebots
Laut einer aktuellen Mitteilung hält die Capital Group nun 3,06 Prozent der Anteile. Das entspricht rund 27,3 Millionen Stimmrechten. Marktbeobachter werten diesen Schritt als massiven Vertrauensbeweis in die Konzernstrategie.
Parallel dazu verknappt BASF selbst das Angebot. Das Aktienrückkaufprogramm schreitet zügig voran. Allein in der zweiten Aprilwoche sammelte das Management 245.000 eigene Papiere über die Börse ein. Der Durchschnittspreis lag bei 52,81 Euro. Insgesamt hat der Konzern seit November gut 2,17 Prozent des Grundkapitals zurückgekauft. Das Ziel: Die Kapitalstruktur optimieren und den Gewinn je Aktie steigern.
Fokus auf den 30. April
Operativ stützt besonders die Agrarsparte das Geschäft. Mit fast 10 Milliarden Euro Jahresumsatz bleibt dieser Bereich eine tragende Säule. Neue Saatgut-Varietäten in den USA zeigen bereits messbare Erfolge auf den Feldern.
Der nächste große Meilenstein steht am 30. April im Kalender. An diesem Tag präsentiert BASF die Zahlen für das erste Quartal. Im direkten Anschluss findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Analysten rechnen für das laufende Jahr mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,7. Eine erwartete Dividendenrendite von 4,11 Prozent lockt zusätzliche Einkommensinvestoren an. Voraussetzung dafür ist die formelle Zustimmung zur geplanten Ausschüttung von 2,25 Euro je Aktie.
Die Kombination aus institutionellen Käufen und dem eigenen Rückkaufprogramm stützt den Kurs massiv. Hält die Aktie das aktuelle Niveau über der 50-Tage-Linie bei 49,55 Euro, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Am 30. April müssen die Ludwigshafener dann mit handfesten Quartalszahlen beweisen, dass die fundamentale Entwicklung diese Vorschusslorbeeren rechtfertigt.
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