Starke Innovationskraft in Paris, harte Widerstände in Frankfurt. Auf der Kosmetikmesse in-cosmetics Global räumt BASF aktuell drei Preise ab. Parallel dazu kämpft die Aktie mit einer massiven charttechnischen Hürde. Der starke Lauf der vergangenen Monate steht nun auf dem Prüfstand.
Kosmetik-Erfolge stützen das Portfolio
Das Personal-Care-Geschäft des Chemiekonzerns punktet bei der Industrie. BASF erhielt am Mittwoch zwei BSB Innovation Awards für hochleistungsfähige Inhaltsstoffe. Hinzu kommt eine Auszeichnung als beliebtester Lieferant auf der Branchenplattform SpecialChem. Auch der Wirkstoff Aloversil landete auf dem zweiten Platz. Er wird aus Sanddorn gewonnen und fördert optisch volleres Haar.
Auf der Pariser Messe präsentiert der Konzern weitere Neuheiten. Dazu zählt das biotechnologisch hergestellte Bisabolol Plantigenix. Ferner zeigt BASF zwei neue Wirkstoffe aus der Kollagenforschung. Das Produkt SkinNexus Collag3n nutzt vegane Hefefermentation. Klinische Studien belegen hier eine messbare Reduzierung von Falten nach vier Wochen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Charttechnik trifft auf gespaltene Analysten
Die Erfolge im Care-Chemicals-Segment begleiten eine richtungsweisende Marktphase. Mit einem Kurs von aktuell 53,47 Euro notiert die BASF-Aktie knapp unter ihrem jüngsten 52-Wochen-Hoch von 54,70 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein sattes Plus von über 19 Prozent. Höhere Ölpreise und Produktionsausfälle im Nahen Osten trieben den Kurs zuletzt an.
Die Marke um 55 Euro erweist sich jedoch als hartnäckiger Deckel. Bereits in den vergangenen drei Jahren scheiterten sämtliche Ausbruchsversuche in diesem Bereich. Auch das Analysehaus-Lager zeigt sich tief gespalten. Die Deutsche Bank ruft ein Kursziel von 55 Euro aus. Sie sieht BASF als Profiteur der aktuellen Nahost-Unsicherheiten. Barclays hält dagegen an einem Kursziel von lediglich 40 Euro fest.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Gemischte Fundamentaldaten
Auf fundamentaler Ebene liefert das Unternehmen gemischte Signale. Das Management peilt für 2026 ein bereinigtes EBITDA von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro an. Selbst das obere Ende dieser Spanne verfehlt den Analystenkonsens von gut 7 Milliarden Euro leicht. Als Gründe nennt BASF eine schwache Baukonjunktur und negative Währungseffekte.
Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16 für das laufende Jahr ist die Aktie ambitioniert bewertet. Am 30. April präsentiert der Konzern die Ergebnisse für das erste Quartal. Am selben Tag stimmen die Aktionäre auf der Hauptversammlung über die vorgeschlagene Dividende von 2,25 Euro ab. Diese Termine liefern die notwendigen fundamentalen Impulse für einen möglichen Ausbruch über die 55-Euro-Marke.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 15. April liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


