Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn. Bei BASF greift der harte Sparkurs spürbar. Der Chemiekonzern trennt sich von Randbereichen und streicht Tausende Stellen. Die Börse belohnt diesen strikten Umbau.
Das erste Quartal 2026 belegt den Strategiewechsel. Der Umsatz sank leicht auf rund 16 Milliarden Euro. Im gleichen Schritt kletterte der Gewinn je Aktie deutlich auf 1,06 Euro.
Anleger feiern diese neue Effizienz. Seit Jahresbeginn legte das Papier um fast 17 Prozent zu. Aktuell notiert der Kurs bei 52,20 Euro und damit stabil über dem 50-Tage-Durchschnitt.
CoreShift fordert Opfer
Das Management verschärft das laufende Sparprogramm „CoreShift“. Bis 2029 sollen die Fixkosten im Kerngeschäft um bis zu ein Fünftel sinken. Das Ziel: maximale Wettbewerbsfähigkeit.
Dieser Kurs kostet Arbeitsplätze. Seit Ende 2023 fielen konzernweit über 4.800 Stellen weg. Allein am Stammsitz in Ludwigshafen strich das Unternehmen zuletzt 2.800 Jobs.
Umbau des Portfolios
Parallel dazu baut der Vorstand das Portfolio um. BASF verkauft die Düsseldorfer Produktion von Natriumsilikat an den Käufer PQ. Der Abschluss ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant.
Indes stärkt der Konzern die Agrarsparte. Die Übernahme des Pflanzenschutz-Spezialisten AgBiTech ist bereits abgeschlossen. In Kanada fließen 17 Millionen Euro in ein neues Züchtungszentrum.
Auch in Asien strafft BASF die Strukturen. Die Produktion von PolyTHF bündelt der Konzern im chinesischen Caojing. Das südkoreanische Werk in Ulsan schließt Ende 2026. Ferner verlagert das Unternehmen wegen schwankender Rheinpegel viele Transporte auf die Schiene.
Der harte Schnitt zeigt Wirkung. Trotz schwacher Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone bleibt BASF hochprofitabel. Für das Jahr 2026 rechnen Analysten mit einer Dividende von rund 2,28 Euro je Aktie. Der extrem hohe RSI-Wert von 89,5 mahnt kurzfristig zur Vorsicht vor Gewinnmitnahmen. Die operative Richtung stimmt jedoch.
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