Der Ludwigshafener Chemiekonzern hat am Donnerstagabend seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA erreichte lediglich 6,6 Milliarden Euro. Damit verfehlte BASF nicht nur die eigene Zielspanne von 6,7 bis 7,1 Milliarden Euro, sondern auch die Erwartungen der Analysten, die mit rund 6,7 Milliarden Euro gerechnet hatten.
Besonders bitter: Beim operativen Ergebnis (EBIT) klafft eine noch größere Lücke. Mit 1,6 Milliarden Euro liegt der Wert deutlich unter der Analystenschätzung von 2,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr, als das EBIT bei 1,8 Milliarden Euro lag, bedeutet dies einen Rückgang von 11 Prozent.
Restrukturierung frisst Gewinne auf
Verantwortlich für den Gewinneinbruch sind vor allem drastisch gestiegene Restrukturierungskosten. Die Sonderbelastungen im EBIT summierten sich 2025 auf minus 1,3 Milliarden Euro. BASF begründet dies damit, dass die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen schneller voranschreiten als ursprünglich geplant.
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Der Umsatz sank auf 59,7 Milliarden Euro – ein Minus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch hier wurden die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt, die mit 59,6 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die Zahlen enthalten bereits nicht mehr das Coatings-Geschäft, das der US-Finanzinvestor Carlyle mehrheitlich übernommen hat.
Lichtblick beim Cashflow
Doch es gibt auch eine positive Überraschung: Der Free Cashflow sprang um 74 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro nach oben. Die UBS hebt in ihrer ersten Einschätzung hervor, dass der Barmittelzufluss „klar besser gewesen sein dürfte als gedacht“. Dieser Wert übertraf die Analystenschätzungen von 570 Millionen Euro deutlich.
Die Schweizer Großbank UBS belässt BASF dennoch auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 48 Euro. Im vorbörslichen Handel gerät die Aktie unter Druck. Anleger quittieren die enttäuschenden Gewinnzahlen mit Verkäufen – trotz des starken Cashflows. Der vollständige Geschäftsbericht wird am 27. Februar veröffentlicht.
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