Morgen beginnt für BASF-Aktionäre eine ereignisreiche Woche. Am Montag, dem 4. Mai, wird die Aktie ex Dividende gehandelt — wer sie am 30. April hielt, bekommt am Mittwoch 2,25 Euro je Aktie ausgezahlt. Die Hauptversammlung hat den Vorschlag bereits gebilligt.
Insgesamt schüttet BASF damit knapp 1,98 Milliarden Euro aus. Der Betrag entspricht exakt der Vorjahresdividende — kein Aufschlag, kein Rückschritt.
Q1 besser als erwartet — aber ein Sondereffekt hilft
Die Quartalszahlen für das erste Quartal fielen gemischt aus. Das bereinigte EBITDA sank um 5,6 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt nur rund 2,19 Milliarden Euro erwartet — BASF übertraf diese Marke deutlich.
Der Umsatz schrumpfte um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro. Niedrigere Verkaufspreise und Währungsgegenwind aus Dollar und Renminbi belasteten, obwohl die verkauften Mengen leicht stiegen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Der Nettogewinn kletterte um knapp 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Allerdings stützte ihn ein Sondereffekt: Der Bund zahlte 800 Millionen Euro aus Staatsgarantien für frühere Russlandaktivitäten der Tochter Wintershall DEA.
Jahresprognose bestätigt, Risiken benannt
Die Jahresziele bleiben unverändert. BASF peilt ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro an. Der Free Cashflow soll zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro liegen.
Hinter der zweiten Jahreshälfte steht allerdings ein Fragezeichen. BASF kalkuliert mit einem Brent-Preis von 65 Dollar je Barrel — doch der Nahost-Konflikt könnte Förderung und Export stören. Die Folge: Die Energiekosten könnten die Annahmen übertreffen. Konkrete Effekte lassen sich laut Konzern derzeit nicht zuverlässig beziffern.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BASF?
Das Stammwerk Ludwigshafen bleibt ein strukturelles Problem. Hohe Energiepreise und Unterauslastung drücken die Marge. Seit Ende 2023 hat BASF rund 4.800 Stellen abgebaut.
Rückkaufprogramm läuft bis Ende Juni
Parallel zur Dividende kauft BASF weiter eigene Aktien zurück. Das laufende Programm hat ein Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro und läuft bis Ende Juni 2026. Bis Mitte März hatte der Konzern bereits 17,5 Millionen Aktien für 789 Millionen Euro erworben. Die zurückgekauften Aktien werden eingezogen, was das Ergebnis je Aktie erhöht.
Das Programm ist Teil eines größeren Plans: Bis 2028 will BASF mindestens 12 Milliarden Euro an Aktionäre zurückgeben. Ob das gelingt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie sich Energiepreise und Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte entwickeln — beides ist derzeit offen.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 3. Mai liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

