BASF agiert derzeit aus einer Position der Stärke. Der Chemiekonzern investiert Millionen in sein Agrargeschäft und setzt parallel höhere Preise in Nordamerika durch. An der Börse honoriert das Umfeld diesen Kurs. Die Aktie notiert nur knapp unter ihrem Jahreshoch.
40 Millionen für das Saatgut
BASF erweitert seinen Hauptsitz für Gemüsesaatgut im niederländischen Nunhem. Das Unternehmen investiert dort 40 Millionen Euro in neue Aufbereitungsanlagen. Die Gesamtfläche wächst dadurch auf rund 26.000 Quadratmeter.
Der Baubeginn startet im zweiten Quartal 2026. Bis Ende 2028 schließt der Konzern das Projekt ab. Künftig laufen die Anlagen komplett mit Ökostrom. Das senkt die Emissionen und steigert die Energieeffizienz bei der Verarbeitung großer Saatgutmengen.
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Höhere Preise und Aktienrückkäufe
Neben dem Ausbau der Infrastruktur dreht das Management an der Preisschraube. Ab dem 27. April gelten in den USA und Kanada höhere Tarife für den Grundstoff Neopentylglykol. BASF begründet diesen Schritt mit gestiegenen Kosten für Propylen und Methanol.
Im Hintergrund stützt der Konzern seinen Aktienkurs weiter. In der vergangenen Woche kaufte BASF weitere 245.000 eigene Anteile zurück. Damit hat das Unternehmen bereits über zwei Prozent seiner Stimmrechte eingezogen.
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Spannung vor dem Monatsende
Der 30. April markiert einen wichtigen Termin. An diesem Tag findet die Hauptversammlung in Mannheim statt. Aktionäre stimmen dabei über eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie ab.
Am selben Tag präsentiert der Vorstand die Zahlen für das erste Quartal. Experten rechnen mit einem Gewinn je Aktie zwischen 1,05 und 1,09 Euro. Das übertrifft den Vorjahreswert von 0,91 Euro deutlich.
Der Aktienkurs spiegelt diese operative Dynamik wider. Am Freitag schloss das Papier bei 53,41 Euro und verbucht damit ein starkes Jahresplus. Fällt der Quartalsbericht Ende April positiv aus, rückt das jüngste 52-Wochen-Hoch bei 54,70 Euro schnell wieder in greifbare Nähe.
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