BASF kauft weiter eigene Aktien zurück — planmäßig, aber mit deutlich reduziertem Tempo. In der Woche vom 25. bis 29. Mai 2026 erwarb der Chemiekonzern 950.000 Aktien für rund 48,4 Millionen Euro.
Volumen fällt gegenüber Vorwoche zurück
Zum Vergleich: In der Woche vom 18. bis 22. Mai hatte BASF noch 1.568.571 Aktien für rund 81,9 Millionen Euro zurückgekauft. Das neue Wochenvolumen liegt damit sowohl bei der Stückzahl als auch beim eingesetzten Kapital deutlich darunter.
Der volumengewichtete Durchschnittskurs der jüngsten Transaktionen lag bei 50,97 Euro. BASF kaufte am 25. und 26. Mai jeweils 100.000 Aktien, dann am 27., 28. und 29. Mai jeweils 250.000 Aktien — alle Transaktionen über Xetra.
Programm nähert sich dem Ende
Seit Programmstart am 3. November 2025 hat BASF insgesamt rund 27,8 Millionen eigene Aktien erworben. Das Gesamtvolumen ist auf bis zu 1,5 Milliarden Euro angelegt. Der Abschluss ist für Ende Juni 2026 vorgesehen.
Das aktuelle Programm ist Teil eines größeren Rückkaufplans: Bis Ende 2028 will BASF insgesamt 4 Milliarden Euro in eigene Aktien investieren. Die zurückgekauften Papiere sollen eingezogen werden — das Grundkapital sinkt entsprechend.
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BASF hatte das Programm mit Zahlungsmittelzuflüssen aus Portfoliomaßnahmen begründet. Die Kapitalrückgabe bleibt damit ein wesentlicher Bewertungsfaktor für den Konzern, gerade in einem Chemieumfeld, das von Konjunktur und Rohstoffkosten abhängt.
Aktie seit Jahresbeginn mit Aufwind
Die BASF-Aktie notiert aktuell bei 50,77 Euro — ein Plus von rund 13,5 Prozent seit Jahresbeginn. Vom 52-Wochen-Hoch bei 54,70 Euro ist der Kurs noch etwa sieben Prozent entfernt.
Die neue Wochenmeldung enthält keine operativen Neuigkeiten. Sie dokumentiert ausschließlich den Fortschritt beim Aktienrückkauf. Wie viel vom verbleibenden Rahmen BASF bis Ende Juni noch ausschöpft, zeigen die kommenden Wochenmeldungen.
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