Seit Jahresbeginn hat die BASF-Aktie rund 20 Prozent zugelegt. Nun nähert sich ein Doppeltermin, der die Richtung für die nächsten Monate bestimmen dürfte.
Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren
Allein in der Woche vom 6. bis 10. April erwarb BASF 245.000 eigene Aktien. Seit dem Programmstart im November 2025 summiert sich das auf knapp 19,4 Millionen zurückgekaufte Anteile. Das ist kein Randthema: Wer kontinuierlich die Aktienanzahl senkt, steigert den Gewinn je Aktie — auch ohne Umsatzwachstum. Der Kurs notiert aktuell bei 53,73 Euro, rund 8,98 Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt. Das signalisiert eine technisch überkaufte Ausgangslage vor dem nächsten Katalysator.
TÜV-Siegel und neue Wirkstoffe
Parallel dazu meldet BASF Coatings eine TÜV-Rheinland-Zertifizierung für sein „Eco Impact Assessment Tool“. Das Werkzeug berechnet den COâ‚‚-Fußabdruck in Lackierbetrieben nach dem Greenhouse Gas Protocol. Für Industriekunden liefert das eine prüfbare Datenbasis — ein Argument mehr in Ausschreibungen, bei denen Nachhaltigkeitsnachweise zunehmend zählen.
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Auf der Messe in-cosmetics Global in Paris, die noch bis zum 16. April läuft, präsentiert BASF biotechnologisch hergestellte Kollagen-Wirkstoffe unter den Namen NeoHelix™ Regenerate und SkinNexus™ Collag3n. Der Markt für adaptive Hautpflege wächst — ob die neuen Produkte dort nennenswerte Umsätze generieren, wird sich in künftigen Segmentberichten zeigen.
Der 30. April entscheidet
Am 30. April veröffentlicht BASF die Quartalszahlen für Q1 2026 — zeitgleich findet die Hauptversammlung statt. Aktionäre erwarten konkrete Aussagen zur operativen Entwicklung und Details zur Dividende, die Schätzungen zufolge bei 2,25 Euro je Aktie liegen könnte. Das wäre bei aktuellem Kurs eine Rendite von gut 4 Prozent. Geopolitische Risiken und Energiepreise bleiben im Hintergrund als Belastungsfaktoren für die energieintensive Chemieindustrie. Liefert das Management überzeugende Zahlen, könnte das die Konsolidierung der vergangenen Tage schnell beenden.
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