Der Ludwigshafener Chemiekonzern legt morgen seine finalen Geschäftszahlen für 2025 vor. Anleger warten jedoch nicht nur auf den detaillierten Jahresbericht – entscheidend wird vor allem der Ausblick auf 2026. Nach Jahren der Krise könnte BASF erstmals wieder Hoffnung machen.
Erste Eckdaten bereits bekannt
BASF hatte vorab bereits wichtige Eckdaten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 kommuniziert. Morgen folgt nun der vollständige Bericht mit allen Details zur Geschäftsentwicklung in den einzelnen Segmenten. Die Marktteilnehmer richten ihr Augenmerk allerdings weniger auf die Vergangenheit als auf die Zukunft.
Denn allmählich bessert sich die Stimmung für die gebeutelte Chemieindustrie. Nach langen Monaten der Nachfrageschwäche zeigen sich in einigen Bereichen erste Stabilisierungstendenzen. Ob diese Entwicklung tragfähig ist, wird sich an der Prognose des Vorstands ablesen lassen.
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Regulatorischer Rückenwind für die Transformation
Langfristig könnte BASF von der industriellen Dekarbonisierung profitieren. Laut aktuellen Studien von McKinsey und der Internationalen Energieagengie hängt rund die Hälfte der erforderlichen CO2-Reduktion bis 2050 von alternativen Wärmequellen für energieintensive Grundstoffe ab – Chemikalien, Stahl, Zement.
In Europa und Nordamerika verschärft sich der regulatorische Druck durch das Emissionshandelssystem und strengere Kreislaufwirtschafts-Standards. Technologien wie die Pyrolyse, bei der organische Stoffe unter Sauerstoffabschluss thermisch zersetzt werden, gewinnen an Bedeutung. BASF arbeitet in diesem Bereich mit spezialisierten Partnern wie CHAR Technologies und PyroGenesis zusammen, um Abfallströme energetisch zu verwerten.
Ob der Konzern diese strategische Positionierung in greifbare Ergebnissteigerungen übersetzen kann, werden die morgigen Zahlen zeigen. Für die Aktie dürfte vor allem der Jahresausblick 2026 kursbestimmend sein.
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