BASF Aktie: Tochter auf dem Prüfstand

Der Chemiekonzern bewertet strategische Optionen für die Tochtergesellschaft Trinamix und führt parallel sein Aktienrückkaufprogramm fort, um sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren.

BASF Aktie
Kurz & knapp:
  • Strategische Prüfung der Tochtergesellschaft Trinamix
  • Wechsel an der Geschäftsführungsspitze vollzogen
  • Fortsetzung des laufenden Aktienrückkaufprogramms
  • Portfoliobereinigung bei anhaltendem operativem Druck

BASF räumt auf. Der Ludwigshafener Chemiekonzern hat am Montag angekündigt, strategische Optionen für die Tochtergesellschaft Trinamix zu prüfen. Die 2015 gegründete Firma mit rund 200 Mitarbeitern entwickelt Lösungen für biometrische Bildgebung und mobile Materialanalyse – Geschäftsfelder, die BASF nicht mehr zum Kerngeschäft zählt.

Die Botschaft ist unmissverständlich: Im Zuge der neuen Konzernstrategie will sich BASF auf das Wesentliche konzentrieren. Trinamix, trotz beachtlicher 800 Patente und Patentanmeldungen, passt offenbar nicht mehr ins Bild.

Verkauf im Raum?

Bei der Neubewertung stehen laut Unternehmensangaben Restrukturierung, Kosteneffizienz und Wertoptimierung im Vordergrund. Konkret könnte das auch den Verkauf einzelner Arbeitsfelder bedeuten. Ein klares Signal, dass BASF die Tochter nicht einfach umbauen, sondern möglicherweise ganz abstoßen will.

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Zeitgleich vollzog sich am 26. Januar 2026 ein Wechsel an der Spitze: Der bisherige Geschäftsführer schied aus, Lothar Laupichler übernahm die Führung. Er leitete zuletzt das globale Electronic-Materials-Geschäft von BASF – ein Zeichen, dass der Konzern die Weichen strategisch neu stellt.

Aktienrückkauf läuft weiter

Parallel setzt BASF das im November 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. In der Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 erwarb der Konzern weitere 1.075.055 eigene Aktien zu durchschnittlichen Kursen zwischen 43,51 und 44,41 Euro. Insgesamt wurden seit Programmstart bereits 11.444.864 Aktien zurückgekauft.

Der Rückkauf soll Vertrauen signalisieren, doch die jüngsten Quartalszahlen enttäuschten erneut. BASF verfehlte die Analystenprognosen, der Free Cashflow basiert hauptsächlich auf reduzierten Investitionen – kein Zeichen von Stärke. Die Kombination aus Portfoliobereinigung und Aktienrückkauf zeigt: BASF versucht, sich neu zu positionieren, während der operative Druck zunimmt.

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