Umsatz runter, Gewinn rauf. Bei BASF klaffen im ersten Quartal 2026 die Kennzahlen auf den ersten Blick auseinander. Der Chemiekonzern kämpft mit Preisdruck und negativen Währungseffekten. Dennoch liefert das Management aus Ludwigshafen ein zweistelliges Plus beim Nettoergebnis ab.
Margen schlagen Währungseffekte
Im Auftaktquartal verbuchte BASF einen leichten Umsatzrückgang auf rund 16 Milliarden Euro. Der starke US-Dollar und der chinesische Renminbi bremsten das Wachstum. Niedrigere Verkaufspreise drückten infolge des harten Wettbewerbs zusätzlich auf die Erlöse.
Parallel dazu kletterte der Nettogewinn signifikant. Unter dem Strich blieben 927 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Höhere Dividenden aus Beteiligungen stützten dieses Ergebnis massiv.
China stützt das operative Geschäft
Fast alle Sparten verkauften mehr Volumen. Besonders das Geschäft in China trieb das Wachstum an. Lediglich der Bereich Surface Technologies meldete sinkende Absätze.
Das operative Ergebnis sank leicht auf knapp 2,4 Milliarden Euro. Finanzvorstand Dirk Elvermann ordnete diesen Wert umgehend ein. Ohne die negativen Währungseffekte hätte der Konzern das Vorjahresniveau erreicht. Allein diese Wechselkursverschiebungen kosteten BASF über 100 Millionen Euro.
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Schärferer Sparkurs
Das Management reagiert auf die geopolitischen Unsicherheiten mit einem strafferen Sparprogramm. Das Ziel für die jährlichen Einsparungen steigt auf nun 2,3 Milliarden Euro. Seit Ende 2023 hat der Konzern außerdem jede zehnte Führungsposition gestrichen.
Für das Gesamtjahr hält der Vorstand am bisherigen Kurs fest. Das operative Ergebnis soll weiterhin zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro landen. Anleger reagierten bereits am Donnerstag erfreut und schickten die Aktie in Richtung der Widerstandszone bei 55 Euro.
Am 4. Mai steht der nächste wichtige Termin an. Die Aktie wird dann ex-Dividende gehandelt. Das Unternehmen plant, die vorgeschlagene Dividende von 2,25 Euro je Anteilsschein am darauffolgenden Mittwoch zu überweisen.
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