BASF: Preiserhöhungen um bis zu 30 Prozent

BASF kündigt Preiserhöhungen an und plant Spinoff der Agrarsparte. Analysten heben Kursziel an, während der Sparkurs Früchte trägt.

BASF Aktie
Kurz & knapp:
  • Berenberg erhöht Kursziel auf 51 Euro
  • Preiserhöhungen von bis zu 30 Prozent
  • Sparziel von 1,7 Milliarden Euro übertroffen
  • Aktionäre stimmen über Agrarsparten-Spinoff ab

Starke Kursgewinne, harte Sparmaßnahmen und spürbare Preiserhöhungen prägen das Bild bei BASF. Der Chemiekonzern richtet sich neu aus. Am 30. April treffen Aktionäre und Management in Mannheim aufeinander. Dieser Tag liefert frische Geschäftszahlen und Weichenstellungen für die Konzernstruktur.

Analysten loben die Preisdisziplin

Die Privatbank Berenberg schätzt die Lage in Ludwigshafen positiver ein. Analyst Sebastian Bray hob das Kursziel auf 51 Euro an. Er belässt die Einstufung auf „Hold“. Erstmals seit Jahren erhöhte er seine Gewinnschätzungen für den Konzern deutlich.

Parallel dazu setzt BASF eine harte Preisstrategie durch. Haushalts- und Industriereinigungsprodukte in Europa werden um bis zu 30 Prozent teurer. Bei Kunststoffadditiven steigen die Preise um maximal ein Fünftel. Das Management begründet diesen Schritt mit schwankenden Rohstoffkosten und teurer Energie.

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Harter Sparkurs federt Gegenwind ab

Auf der Kostenseite liefert der Konzern ab. BASF hat sein aktuelles Sparziel übertroffen und bereits jährliche Einsparungen von 1,7 Milliarden Euro realisiert. Bis Ende 2026 soll dieser Wert auf 2,3 Milliarden Euro wachsen.

Kein Wunder. Schwache Nachfrage aus der Auto- und Baubranche bremst das Geschäft. Hinzu kommt ein starker Währungsgegenwind. Allein der schwache US-Dollar könnte das operative Ergebnis im ersten Quartal um bis zu 200 Millionen Euro belasten.

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Hauptversammlung entscheidet über Spinoff

Am 30. April legt BASF die Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel vor. Am selben Tag findet die Hauptversammlung statt. Dort stimmen die Aktionäre über einen wichtigen strukturellen Schritt ab. Die Agrarsparte soll in eine eigenständige Tochtergesellschaft überführt werden. Dieser Vorgang gilt als Vorbereitung für einen geplanten Börsengang im Jahr 2027.

Die Börse honoriert den Umbaukurs. Seit Jahresbeginn kletterte die BASF-Aktie um rund 21 Prozent auf aktuell 54,11 Euro. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch. Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs zusätzlich.

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