Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 trafen die Anleger wie ein Schlag: Baxter International meldete heute einen bereinigten Gewinn je Aktie von nur 0,44 Dollar – 24 Prozent weniger als im Vorjahr und deutlich unter den Analystenschätzungen von 0,54 Dollar. Die Aktie brach daraufhin im vorbörslichen Handel um knapp 15 Prozent auf 19,02 Dollar ein.
Dabei hatte der Medizintechnikkonzern beim Umsatz durchaus geliefert: Die Erlöse stiegen im Schlussquartal 2025 um 8 Prozent auf 2,97 Milliarden Dollar und übertrafen damit die Erwartungen von 2,82 Milliarden Dollar. Doch genau hier zeigt sich das Problem: Trotz solider Nachfrage bricht die Profitabilität ein.
Margen unter Druck
Die operative Marge fiel im vierten Quartal um 340 Basispunkte auf nur noch 11,8 Prozent. Noch dramatischer die Bruttomarge: Sie sackte um gewaltige 900 Basispunkte auf 35,5 Prozent ab. Verantwortlich dafür sind gestiegene Betriebskosten und anhaltende Belastungen durch die Hurrikan-Schäden an einem wichtigen Produktionsstandort.
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Besonders hart traf es das Pharma-Segment: Der operative Gewinn brach hier um 62 Prozent ein, die Marge schrumpfte auf magere 5,8 Prozent. Auch die Sparten Healthcare Systems & Technologies (-13 Prozent) und Medical Products & Therapies (-1 Prozent) mussten Gewinnrückgänge hinnehmen.
Unter dem Strich verbuchte Baxter einen Nettoverlust von 1,04 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,01 Dollar je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft – nach einem Verlust von 488 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.
Düsterer Ausblick für 2026
Noch beunruhigender als die Quartalszahlen fällt der Ausblick aus: Für das Gesamtjahr 2026 erwartet CEO Andrew Hider einen bereinigten Gewinn zwischen 1,85 und 2,05 Dollar je Aktie. Das liegt weit unter der Analystenkonsensschätzung von 2,25 Dollar und würde einen erneuten Rückgang gegenüber den 2,27 Dollar des Jahres 2025 bedeuten.
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Beim Umsatz rechnet das Management mit einer Stagnation oder bestenfalls einem Plus von 1 Prozent. Hider räumte ein: „Unsere Ergebnisse im vierten Quartal haben unsere Erwartungen nicht erfüllt.“ Das erste Quartal 2026 dürfte besonders schwierig werden, eine Besserung sei erst in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten.
Immerhin: Im Gesamtjahr 2025 konnte Baxter den Gewinn je Aktie noch um 20 Prozent auf 2,27 Dollar steigern, bei einem Umsatzplus von 6 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar. Doch diese Zahlen verblassen angesichts der Entwicklung zum Jahresende und der trüben Perspektiven.
Der Konzern setzt nun auf Schuldentilgung als oberste Priorität und will die Nettoverschuldung bis Ende 2026 auf das Dreifache des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen senken. Von dem Niveau um 17,40 Dollar – dem 52-Wochen-Tief – ist die Aktie nach dem heutigen Absturz nicht mehr weit entfernt.
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