Für Bayer ging es am Montag um 0,2 % abwärts. Die Notierungen kamen auf eine Kurshöhe von 47,60 Euro. Das reicht nicht, um noch von einem sehr starken Aufwärtstrend zu sprechen. Die Aktie aus Leverkusen hat aktuell Probleme, sich der Marke von 50 Euro wieder zu nähern. Dafür spricht unter anderem auch das Ergebnis der vergangenen fünf Tage, als es um 2,6 % abwärts ging.

Die Glyphosat-Story ist für die Bayer noch nicht beendet

Neue Impulse sind am heutigen Tag offensichtlich nicht ganz einfach zu identifizieren. Allerdings stellen die Analysten und Kommentatoren immer noch auf einen großen Termin am 14. September ab. Dann wird es zur Anhörung in einem Glyphosat-Fall kommen, in dem Bayer Schadenersatzzahlungen in Höhe von 7,25 Milliarden Dollar angeboten hatte. Hier geht es darum, in der Anhörung diese Vereinbarung weiter zu verteidigen.

Sollte das gelingen, dann würde Bayer sicherlich an den Börsen dafür deutlich belohnt. Das zeigt sich seit einigen Wochen. Wenn sich dieser selbst verschobene Termin allerdings nicht bald realisieren lässt, dürfte die Börse hier weiterhin recht langweilige Gewinne produzieren.

Die Notierungen leben noch immer davon, dass zuletzt die Quartalszahlen recht gut ausgefallen sind. Bayer allerdings konnte sich danach nicht mehr massiv nach oben schieben. Das Unternehmen konnte Margenverbesserungen durchsetzen und die Kosten senken. Das bereinigte EBITDA ist insgesamt erfreulich gewesen, so jedenfalls die Meldungen.

Immerhin konnten die Erwartungen der Analysten für den Umsatz in Höhe von 10,7 Milliarden Euro übertroffen werden. Das bereinigte EBITDA lag bei guten 2,15 Milliarden Euro und wurde ebenfalls mit Begeisterung oder zumindest sehr hoher Zufriedenheit aufgenommen. Zudem hat das Unternehmen die Jahresprognose für das laufende Jahr bestätigt, was immer ein gutes Zeichen ist.