Bayer-Aktie: Die ganze Wahrheit!

Die Bayer-Aktie verliert deutlich, angetrieben von anhaltender Unsicherheit in den Glyphosat-Verfahren und vor der anstehenden Quartalsveröffentlichung.

Bayer Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursverlust von über 4 Prozent am Freitag
  • Anhaltende Unsicherheit bei Glyphosat-Vergleich
  • Quartalszahlen für Q4 2025 stehen bevor
  • Technische Unterstützungszonen werden getestet

Ein kräftiger Rücksetzer hat die Aktie von Bayer am Freitag belastet. Zum Handelsschluss steht ein Minus von 4,3 % auf der Kurstafel. Der Kurs fällt auf 43,48 Euro. Damit schmilzt der zuvor im Jahresverlauf aufgebaute Vorsprung auf nur noch knapp 20 % zusammen. Die Bewegung überrascht insofern, als das Unternehmen selbst keine neue operative Meldung veröffentlicht hat, die einen so deutlichen Abschlag unmittelbar erklärt.

Bayer: Ist das nun ein Problem?

Der Blick richtet sich stattdessen auf das juristische Umfeld. Bayer verhandelt weiterhin mit Klägern im Zusammenhang mit Glyphosat. Das Management strebt einen Kompromiss an, um die Vielzahl offener Verfahren zu bündeln. Dafür stellt der Konzern mehr als 7 Milliarden Dollar bereit. Diese Summe soll eine Vergleichslösung finanzieren und Planungssicherheit schaffen.

Allerdings steht die endgültige Umsetzung noch aus. Ein Gericht in São Paulo muss einer solchen Einigung zustimmen. Solange diese Entscheidung offen bleibt, kalkulieren Marktteilnehmer ein gewisses Risiko ein.

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Die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Verfahren wirkt auf die Bewertung. Letztlich ist nicht klar, ob der Kompromiss am Ende auch so durchgesetzt werden kann.

Die jüngste Kurskorrektur baut zudem auf einer Phase vorangegangener Schwäche auf. Bereits in den Tagen zuvor hatte das Papier nachgegeben. Der aktuelle Rückgang verstärkt diese Bewegung. Technisch betrachtet geht es nun darum, den bestehenden Aufwärtstrend nicht vollständig zu verlieren. Der Kurs bewegt sich in einer Zone, in der Unterstützungen getestet werden.

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Parallel dazu rückt ein operativer Termin näher. Am 25. Februar legt Bayer die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Diese Veröffentlichung dürfte neue Impulse liefern. Marktbeobachter erwarten, dass die Kennzahlen und der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr die Bewertung neu justieren könnten.

Einige Analysten sehen weiterhin Spielraum nach oben und nennen Kursziele um 50 Euro. Der Abstand zum aktuellen Niveau bleibt jedoch deutlich. Die Kombination aus juristischer Unsicherheit, anstehender Ergebnisvorlage und charttechnischer Bewährungsprobe bestimmt derzeit das Bild rund um die Aktie.

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