Bayer Aktie: Erfolgreiche Bilanz präsentiert!

Bayer präsentiert positive Studienergebnisse für ein neues Medikament, während ein US-Gerichtstermin Ende April über die Zukunft der milliardenschweren Glyphosat-Klagen entscheiden könnte.

Bayer Aktie
Kurz & knapp:
  • Neues Medikament reduziert Schlaganfallrisiko um 26 Prozent
  • US Supreme Court verhandelt am 27. April über Glyphosat
  • Dividende von 0,11 Euro je Aktie vorgeschlagen
  • Nettofinanzverschuldung könnte auf 33 Milliarden Euro steigen

Operative Erfolge im Labor treffen auf milliardenschwere Altlasten im Gerichtssaal. Für Bayer beginnt eine Phase, die das restliche Geschäftsjahr prägen könnte. Das Papier beendete den Xetra-Handel am Freitag bei 41,10 Euro und konsolidiert damit exakt auf der 50-Tage-Linie. Auf Jahressicht verteidigt der Titel ein massives Plus von 95 Prozent.

Wichtige Daten aus der Pipeline

Kurz vor dem Wochenende untermauerte der Konzern seine Ambitionen im Pharmasektor. Die detaillierten Ergebnisse der Phase-III-Studie OCEANIC-STROKE zeigen eine Reduktion ischämischer Schlaganfälle um 26 Prozent im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

Parallel dazu belegen die im New England Journal of Medicine publizierten Daten, dass das Risiko für schwere Blutungen nicht ansteigt. Dieser klinische Erfolg ist essenziell. Er soll mittelfristig die Umsatzverluste abfedern, wenn die Patente der Blockbuster Xarelto und Eylea in diesem Jahr auslaufen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bayer?

Agenda für die Aktionäre

Am morgigen Montag legt die Konzernführung die Redemanuskripte von CEO Bill Anderson und Aufsichtsratschef Norbert Winkeljohann vor. Marktbeobachter erhoffen sich konkrete Details zur Umsetzung des neuen Organisationsmodells. Zeitgleich startet für das Management die Ruheperiode vor den anstehenden Quartalszahlen.

Am Freitag folgt die virtuelle Hauptversammlung. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine reduzierte Dividende von 0,11 Euro je Aktie vor. Stimmen die Anteilseigner zu, fließt das Geld wenige Tage später auf die Konten. Hinzu kommt die geplante Wahl von Alfred Stern und Marcel Smits in den Aufsichtsrat.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bayer?

Blick auf die Rechtsrisiken

Finanziell hat der Konzern seine Hausaufgaben teilweise gemacht. Die Nettofinanzverschuldung sank bis Ende des vergangenen Jahres um rund acht Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr rechnet das Management allerdings wieder mit einem Anstieg auf bis zu 33 Milliarden Euro.

Der Grund liegt in den USA. Bayer kalkuliert mit juristischen Belastungen von etwa fünf Milliarden Euro. Ein wesentliches Datum markiert dabei der 27. April. An diesem Tag verhandelt der US Supreme Court über ein richtungsweisendes Verfahren im Glyphosat-Komplex. Ein Urteil der obersten Richter könnte die langfristigen rechtlichen Risiken in Nordamerika völlig neu definieren und eine fundamentale Neubewertung der Papiere erzwingen.

Bayer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bayer-Analyse vom 19. April liefert die Antwort:

Die neusten Bayer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bayer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bayer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Bayer

Bayer Jahresrendite