36,99 Euro lautete der Kurs von Bayer kurz vor Weihnachten. Der Tagesgewinn lag bei rund 1 %. Die eigentliche Geschichte spielte sich davor ab. Innerhalb eines Monats stieg die Aktie um 17,5 %. In vier Wochen kamen 29,3 % hinzu. Seit Jahresbeginn summierte sich der Anstieg auf etwa 90 %.
Dieser Lauf veränderte die Stimmung rund um den Konzern grundlegend. Lange Zeit dominierten Zweifel. Nun rücken andere Themen in den Vordergrund. Besonders stark wirkte ein Faktor aus den USA. Bayer erzielte dort Fortschritte im Umgang mit den Glyphosat-Verfahren. Die geplante Bündelung der Klagen senkt Unsicherheit und erhöht Planbarkeit. Genau darauf reagierten die Börsen.
Bayer: Die starke Schätzung von Berenberg!
Gleichzeitig kehrten die Zahlen zurück ins Rampenlicht. Der Umsatz soll bei rund 46 Milliarden Euro liegen. Diese Größe überrascht nicht. Das Nettoergebnis sorgt jedoch für Aufmerksamkeit. Analysten erwarten einen Anstieg von 633 Millionen Euro auf 2,57 Milliarden Euro. Diese Veränderung verschiebt die finanzielle Ausgangslage deutlich.
Ein höherer Gewinn beeinflusst mehrere Bereiche. Der Konzern kann Verbindlichkeiten reduzieren. Auch die Diskussion über Ausschüttungen gewinnt an Gewicht. Solche Aspekte lenkten den Fokus wieder stärker auf die Aktie.
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Hinzu kommt das laufende Geschäft. Bayer arbeitet an neuen Medikamenten und Anwendungen. Die Forschungspipeline liefert kontinuierlich Projekte. Keine einzelne Meldung dominierte den Kursverlauf. Vielmehr entstand der Anstieg aus der Kombination mehrerer Entwicklungen.
Der Markt bewertete Bayer neu. Risiken verloren an Schärfe. Erträge rückten in greifbare Nähe. Der Kurs reagierte darauf Schritt für Schritt. Die Aktie erreichte ein Niveau, das lange nicht mehr erreichbar schien.
Die Bewegung zum Jahresende zeigt, wie schnell sich Einschätzungen ändern können. Konkretes Beispiel: Berenberg hat das Kursziel jüngst auf 41 Euro angehoben.
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