Die jüngsten Kursschwankungen bei Bayer fallen heftig aus. Am Mittwoch sackte das Papier um mehr als 7 % ab, gestern ging es etwas milder zu, heute kamen weitere 3,3 % Minus hinzu. Der Kurs liegt nun bei 44,05 Euro. Auf den ersten Blick wirkt das wie eine Trendwende. Ein genauerer Blick relativiert diesen Eindruck.
Noch am Dienstag feierte der Markt eine Einigung im Glyphosat-Komplex. Die Aktie sprang um 7,3 % nach oben. Bayer hatte sich mit Klägern auf eine milliardenschwere Zahlung verständigt. Viele sahen darin einen Schritt, um langjährige Rechtsstreitigkeiten einzugrenzen. Die Erleichterung hielt jedoch nur kurz.
Worauf es bei der Bayer in den USA ankommt!
Der Knackpunkt liegt in den USA. Ein Gericht in St. Louis muss der Vereinbarung zustimmen. Solange diese Bestätigung fehlt, bleibt das Risiko bestehen, dass der Deal scheitert oder angepasst wird. Diese Unsicherheit löste die kräftigen Verkäufe aus. Marktteilnehmer reagierten prompt und reduzierten ihre Positionen.
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Trotz dieser Ausschläge steht die Aktie im laufenden Jahr klar im Plus. Seit Januar summiert sich der Zuwachs auf rund 24 %. Das Chartbild zeigt weiterhin eine aufwärtsgerichtete Bewegung. Der Bereich um 50 Euro rückt damit als nächste relevante Marke in den Fokus.
Analysten begleiten die Entwicklung konstruktiv. Mehrere Institute erhöhten zuletzt ihre Zielkurse. Barclays hält an der Einstufung overweight fest und nennt 50 Euro als fairen Wert. Diese Einschätzung basiert auf der Annahme, dass Bayer operative Fortschritte erzielt und die juristischen Baustellen schrittweise ordnet.
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Politische Töne mischen sich ebenfalls ein. Donald Trump erklärte öffentlich, er halte Glyphosat für verteidigungsrelevant. Diese Aussage verstehen manche als Signal zugunsten des Unternehmens. In einem sensiblen regulatorischen Umfeld kann politische Unterstützung Gewicht erhalten.
Am 25.2. veröffentlicht Bayer die Zahlen für das 4. Quartal. Das Thema Glyphosat wird noch einmal aufkommen. Nun aber kommt es auch auf den Ausblick an.
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