JPMorgan hat am 16. Oktober die Einstufung „Overweight“ für Bayer und das Kursziel von 61 Euro bestätigt. Die Einschätzung erfolgte vor den anstehenden Quartalszahlen; eine neue Anhebung des Kursziels oder eine Änderung der Einstufung war damit nicht verbunden. Die Bayer-Aktie schloss am Freitag bei 43,92 €.

Studienergebnisse aus der Pharmasparte

Bayer meldete aus einer Zwischenanalyse der Phase-III-Studie DASL-HiCaP positive Ergebnisse für Darolutamid bei Prostatakrebspatienten mit hohem Rückfallrisiko. Nach Unternehmensangaben verringerte die zusätzliche Behandlung das Risiko für Metastasen oder Tod gegenüber Placebo um 58 Prozent.

In der Studie wurde Darolutamid zusätzlich zu einer Androgendeprivationstherapie und einer Strahlentherapie eingesetzt. Die Vier-Jahres-Rate des metastasenfreien Überlebens betrug nach Angaben von Bayer 95 Prozent. In der Vergleichsgruppe unter Placebo lag diese Rate bei 88 Prozent.

Weitere Analysen betreffen Finerenon: Bayer berichtete aus der Phase-III-Studie FIND-CKD über konsistente Effekte auf Proteinurie und den Verlust der Nierenfunktion. Die Ergebnisse beziehen sich auf Patientengruppen mit chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes. Die Daten wurden auf der ASN Kidney Week 2026 präsentiert.

Quartalsbericht und Landwirtschaftsstudie

Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 ist für den 3. November angekündigt. Bayer nennt dafür eine Uhrzeit von 07:30 Uhr MEZ. Die zugehörige Quartalszahlen-Konferenz soll am selben Tag um 14:00 Uhr MEZ stattfinden.

Zum Agrarbereich veröffentlichte Bayer eine Studie über die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich. Demnach bleibt das Produktionswachstum im europäischen Ackerbau hinter dem Wachstum wichtiger Agrarmärkte zurück. Die Untersuchung richtet den Blick damit auf die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft in beiden untersuchten Regionen.