Bayer-Aktie: Knaller!

Die Bayer-Aktie profitiert von der EU-Zulassung des Medikaments Kerendia, steht aber weiterhin unter Druck durch die Glyphosat-Klagen und geopolitische Risiken. Analysten sehen dennoch deutliches Kurspotenzial.

Bayer Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • EU erteilt Zulassung für Medikament Kerendia
  • Glyphosat-Klagen in USA vor entscheidender Phase
  • UBS hebt Kursziel auf 52 Euro an
  • Geopolitische Spannungen belasten Chemiebranche

Die Bayer ist jetzt an die Öffentlichkeit getreten: Kerendia wurde in der EU zugelassen, so eine Meldung, die heute Vormittag die Runde macht. Bis dato hat die Aktie nur leicht zugelegt. Es sind rund 0,2 % Plus und ein Anstieg auf über 38 Euro. Das reicht noch nicht, nachdem der Freitag ein Minus von -1,01 % brachte. Diese Ausgangslage bildet die Grundlage für die aktuelle Einordnung in einem ambitionierten kurzfristigen Seitwärtstrend. Klar ist:

Das Unternehmen gehört zur Chemiebranche, die derzeit durch den Iran-Krieg massiv beeinflusst ist. Es fehlt an Rohstoffen und vor allem an der Phantasie, wie es in diesem Bereich weitergeht.

Bayer: Glyphosat-Belastung wirkt noch nach

Ein weiterer Punkt betrifft die juristische Situation in den USA. Die Glyphosat-Thematik wird im April einen weiteren Schritt vorangetrieben, im Juni soll dann endgültige Klarheit herrschen. Bayer hatte mit Rückstellungen im Umfang von mehr als 7 Mrd. Euro bereits hinreichend Vorleistung betrieben. Nun wird es wichtig sein, die Einigung mit Klägern insgesamt auch abschließen zu können.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bayer?

Damit wird die Bayer in diesen Tagen sicherlich doppelt belastet.

Aus technischer Sicht bleibt der Wert indes im Aufwärtstrend, wenn auch nur knapp. Immerhin gelang es, den GD200 zu überwinden. Die Aktie bestätigt damit letztlich das positive Bild der Analysten. Die sehen noch immer Kurse von über 44 Euro als Kursziel. Erst vor kurzem hat nun die UBS das Kursziel noch einmal angehoben. Nun sollen es 52 Euro werden.

Hintergrund bleiben die wachsenden wirtschaftlichen Entwicklungen und Aussichten für das laufende Jahr sowie das Jahr 2027. Bayer gilt vergleichswese zwar als teuer, allerdings nicht als überteuert. Daher wäre es umso bedeutender, die aktuelle Situation rund um den Iran zu überstehen, um danach wieder die Erwartungen der Analysten aufzugreifen und anzugreifen.

Bayer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bayer-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten Bayer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bayer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bayer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Bayer

Über Mirko Hennecke 1746 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.