Bayer-Aktie: Nackte Panik!?

Die Bayer-Aktie kämpft um die 40-Euro-Marke, belastet durch anhaltende Glyphosat-Klagen und Lieferkettenrisiken im Nahen Osten. Analysten sehen dennoch einen langfristigen Aufwärtstrend.

Bayer Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs fällt unter die 40-Euro-Grenze
  • Glyphosat-Streit mit Klägern noch nicht beigelegt
  • Sorgen um Lieferketten durch Nahost-Konflikt
  • Chartanalysten bestätigen langfristigen Aufwärtstrend

Mit einer deutlichen Klatsche ging die Aktie der Bayer zuletzt in das Wochenende. Insofern wird die Entwicklung zum Beginn der neuen Woche spannend. Am Montag war der Kurs dann zwar über die Marke von 40 Euro geklettert, kam dann allerdings erneut unter die Räder: -0,5 % führen den Wert heute unter die magische Grenze. 39,88 Euro zeigen indes an, dass die Bayer heute ggf. den kurzen Kampf noch einmal gewinnt.

Die Unsicherheit rund um das Bayer-Werk ist zumindest für Aktionäre mit den Händen zu greifen. Die Märkte haben in zwei Dingen Sorgen.

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Bayer: Angst davor

Zum einen geht es um das schlichte Recht. Glyphosat ist hier das Thema. Die erhoffte Stilllegung des Streits mit Klägern ist noch nicht ganz gelungen. Die Rückstellungen von 7,25 Mrd. Euro, die Bayer vornehmen möchte, sind ggf. am Ende doch nicht genug. Kläger versuchen hier, die Einigung zumindest zeitweise zu torpedieren.

Zudem haben die Märkte Sorge davor, dass die Lieferketten wegen der aktuellen Lage im Iran und um den Nahen Osten insgesamt leiden werden. Denn die Pharmaindustrie ist auf Lieferungen aus dem Nahen Osten angewiesen. Die Lage an der Straße von Hormus bspw. hat hier die Sorgenfalten vergrößert.

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Dennoch ist die Aktie gegenwärtig in einem klaren langfristigen Aufwärtstrend, meinen zumindest die Chartanalysten. Dem pflichten die technischen Analysten bei. Damit sollte die Aktie aus der Warte dieser Beobachter zwar den Dämpfer hingenommen haben, aber noch lange nicht aufstecken. Der Markt wird in den kommenden Tagen aber spürbar unsicherer.

Die Aktie von Bayer steht unter enormer Beobachtung durch die Akteure an den Aktienmärkten, das ist nun offenbar geworden. Wichtig wäre es angesichts der Sorge vor den Rohstoffkosten im Nahen Osten, die Kursziele von Analysten im Auge zu behalten. Die gehen von aktuell immerhin rund 44 Euro aus, die Bayer erreichen könne.

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