Bayer liefert den wissenschaftlichen Beweis für seinen wichtigsten Hoffnungsträger. Die Leverkusener haben die vollständigen Phase-III-Daten ihres Schlaganfallmittels Asundexian im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht. Damit untermauert der Pharmakonzern seine Ambitionen in einem Therapiegebiet, an dem Konkurrenten zuletzt reihenweise gescheitert sind.
Wirksamkeit ohne Kompromisse
Das Medikament zielt auf den Faktor XIa ab. Dieser neuartige Wirkmechanismus blockiert die Bildung gefährlicher Blutgerinnsel, lässt die natürliche Blutstillung des Körpers aber intakt. Die detaillierten Ergebnisse der OCEANIC-STROKE-Studie bestätigen diesen Ansatz nun auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.
Asundexian reduzierte ischämische Schlaganfälle bei Hochrisikopatienten um signifikante 26 Prozent. An der globalen Studie nahmen weltweit über 12.300 Probanden teil. Behindernde oder tödliche Schlaganfälle gingen in der behandelten Gruppe um fast ein Drittel zurück. Das entscheidende Detail für die künftigen Zulassungschancen: Das Risiko für schwere Blutungen stieg im Vergleich zur Placebogruppe nicht an.
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Starke Kursentwicklung im Vorfeld
An der Börse honorierten Investoren den operativen Turnaround und die Pipeline-Fortschritte bereits in den vergangenen Monaten. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein massives Plus von über 93 Prozent. Aktuell pendelt der Kurs bei 40,69 Euro und notiert damit in direkter Schlagdistanz zur 50-Tage-Linie. Den langfristigen Aufwärtstrend sichert der komfortable Abstand von knapp 20 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt ab.
Umbruch im Kontrollgremium
Parallel zur Datenpublikation bereitet sich das Management auf die virtuelle Hauptversammlung am 24. April vor. Aktionäre müssen sich mit einer minimalen Dividende von 0,11 Euro je Anteilsschein begnügen. Im Fokus stehen stattdessen personelle Weichenstellungen im Hintergrund.
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Mit Paul Achleitner und Colleen Goggins räumen zwei langjährige Aufsichtsratsmitglieder ihre Posten. Als Nachfolger schlägt die Verwaltung Marcel Smits und Alfred Stern vor. Sie sollen den strategischen Umbau des Konzerns künftig begleiten.
Der Weg für Asundexian führt nun direkt zu den globalen Zulassungsbehörden. Ein konkreter Zeitplan für die Markteinführung steht noch aus. Finanziell hat Bayer für diese entscheidende Phase wieder mehr Spielraum erarbeitet: Die Nettoverschuldung sank zuletzt um gut acht Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro.
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