Bayer hat die Veröffentlichung seiner nächsten Quartalsmitteilung für den 3. November angekündigt. Sie betrifft das dritte Quartal 2026 und soll um 07:30 Uhr MEZ erscheinen. Im Vorfeld hatten Analysten auf mögliche Belastungen im Agrargeschäft hingewiesen, ihre positiven Anlageurteile aber beibehalten.
Analysten erwarten Belastungen im Agrargeschäft
JPMorgan beließ Bayer am 16. Oktober auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 61 Euro. Analyst Richard Vosser erwartete, dass die frühen Markterwartungen an das dritte Quartal zu hoch sein könnten. Als Grund nannte er zeitbedingte Effekte im Agrarbereich. Die Gesamtjahresschätzungen dürften sich seiner Einschätzung nach dadurch jedoch kaum verändern.
UBS bestätigte am 15. Oktober die Einstufung „Buy“ und ein Kursziel von 62 Euro. Analyst Matthew Weston verwies ebenfalls auf Schwäche in der Agrarsparte. Er hielt die Trends für 2026 und 2027 aber für intakt. Zudem dürfte nach seiner Einschätzung die Dynamik im Pharmageschäft angehalten haben.
Fortschritte bei Finerenon als Kontext
Im Pharmabereich hatte Bayer vor rund zwei Wochen gemeldet, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA den ergänzenden Zulassungsantrag für Finerenon angenommen hat. Der Antrag betrifft die Behandlung chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes. Grundlage waren positive Ergebnisse der Phase-III-Studie FIND-CKD.
Weitere Subgruppenanalysen dieser Studie zeigten laut Bayer konsistente Effekte auf Proteinurie und Nierenfunktionsverlust bei Patienten ohne Diabetes. Die Ergebnisse wurden auf der ASN Kidney Week 2026 präsentiert.
Für den 3. November plant Bayer neben der Quartalsmitteilung eine Medienaktualisierung um 10:00 Uhr MEZ. Die Videokonferenz für Investoren ist am selben Tag für 14:00 Uhr MEZ angesetzt.
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