Bayer-Aktie: Unglaublicher Hammer!

Bayer stellt über 7 Milliarden Dollar für eine mögliche Einigung im Glyphosat-Streit bereit. Die Aktie verliert jedoch vor dem Quartalsbericht und angesichts neuer US-Zoll-Diskussionen.

Bayer Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Milliardenschwere Rückstellung für Glyphosat-Vergleich
  • Quartalszahlen und Gerichtsentscheid stehen aus
  • Aktienkurs fällt nach Trump-Zollankündigungen
  • Charttechnischer Aufwärtstrend bleibt intakt

Mehr als 7 Mrd. Dollar legt Bayer für eine mögliche Einigung im Glyphosat-Komplex zurück. Der Konzern treibt damit aktiv eine Lösung in einem der größten Rechtsstreitigkeiten seiner Geschichte voran. Ziel ist ein Vergleich mit Geschädigten, der künftige Verfahren begrenzt. Doch noch fehlt die Zustimmung eines Gerichts. Solange dieses Urteil aussteht, kalkuliert der Markt mit einem Restrisiko.

Bayer: Sind hier noch Risiken zu sehen?

Erschwerend oder erleichternd dazu rückt der 25. Februar in den Mittelpunkt. An diesem Tag präsentiert Bayer die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Marktteilnehmer erwarten konkrete Aussagen zur Ergebnisentwicklung und zur finanziellen Tragfähigkeit der gebildeten Rückstellungen. Analysten verweisen in ihren Modellen auf Kursregionen um 50 Euro, sofern die operative Entwicklung die Erwartungen stützt.

Vor diesem Hintergrund wirkt der Kursrückgang am Montag wie eine Zwischenbewegung. Am Ende verlor die Aktie rund -2,04 % und notierte bei 42,78 Euro. Das Papier hatte zuvor deutlich zugelegt und befindet sich sicher noch im Aufwärtstrend. Nur heute ticken die Uhren deutlich anders.

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Zusätzlichen Druck erzeugt die Diskussion um neue US-Zölle. Donald Trump bringt einen weltweiten Zollsatz von 15 % ins Spiel. Diese Ankündigung schürt Sorgen über steigende Handelskosten. Auch wenn Bayer keine unmittelbaren Auswirkungen beziffert, reagiert der Markt vorsorglich. Exportorientierte Unternehmen geraten in solchen Phasen schnell unter Verkaufsdruck.

Charttechnisch bleibt die Lage geordnet. Der Aufwärtstrend besteht weiterhin. Die aktuelle Notierung bewegt sich klar oberhalb wichtiger Unterstützungszonen. Der Rückgang verändert die übergeordnete Struktur bislang nicht. Händler beobachten vor allem, ob das Papier die Zone um 43 Euro verteidigt.

Letztlich hat sich wenig bis auf die Trump-Ausfälle verändert. Die Aktie hat noch immer einen Lauf. Die Schätzungen nach oben haben absolut ihren Grund!

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Über Mirko Hennecke 1546 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.