Bayer-Aktie: Verrückt!

Die Bayer-Aktie fällt unter die 40-Euro-Marke, während das Unternehmen auf ein wichtiges Glyphosat-Urteil wartet. Gleichzeitig treibt das Herzmedikament Kerendia das operative Wachstum voran.

Bayer Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs fällt auf unter 40 Euro
  • Wichtiges Glyphosat-Urteil Ende April erwartet
  • Herzmittel Kerendia als starker Umsatztreiber
  • Analysten sehen Kursziel bei über 46 Euro

Bayer zeigt sich am Donnerstag schon wieder deutlich schwächer als noch am Vortag. Mit dem Rücksetzer um rund 1,5 % kommt die Aktie wieder bei weniger als 40 Euro auf den Kurstafeln in einen kritischeren Bereich. Sie wird aktuell bei 39,27 Euro taxiert. Die Kursentwicklung entspricht der Gesamtlage, in der sich der Konzern bewegt. Die Märkte sind noch immer relativ angespannt, was den Fortgang der Glyphosat-Klagen betrifft.

Am 27.4. wird ein wichtiges Urteil erwartet.

Bayer: Im Aufwärtstrend, aber operativ noch vergleichsweise offen

Wichtig für die operative Entwicklung ist aktuell die Pharmasparte, die zunehmend als entscheidender Hebel für die Stabilisierung des Unternehmens gilt. Während die Rechtsstreitigkeiten weiterhin Milliarden binden, liefern neue Zulassungen und Pipeline-Fortschritte konkrete Wachstumsimpulse oder jedenfalls auch an den Börsen den Stimmungshintergrund.

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Ein wesentlicher Baustein ist das Medikament Kerendia (Finerenon), das vor kurzem von der Europäischen Kommission eine erweiterte Zulassung für Patienten mit Herzinsuffizienz erhalten hat. Diese Indikation adressiert einen großen und bislang unterversorgten Markt: Von rund 15 Millionen Betroffenen in Europa fällt etwa die Hälfte in genau dieses Segment. Damit eröffnet sich für Bayer ein erhebliches zusätzliches Umsatzpotenzial.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Präparats zeigt sich in den Zahlen. Im vierten Quartal 2025 stiegen die Erlöse um rund 93 % auf 264 Millionen Euro. Auf Jahressicht summierten sich die Umsätze auf 829 Millionen Euro. Damit hat sich Kerendia innerhalb kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Wachstumstreiber entwickelt. Langfristig stellt das Management jährliche Spitzenumsätze von bis zu drei Milliarden Euro in Aussicht.

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Ergänzt wird diese Entwicklung durch weitere Fortschritte im Portfolio, etwa durch die Zulassung des Lungenkrebsmittels Sevabertinib in Großbritannien. Diese neuen Therapien sollen dazu beitragen, die durch Patentabläufe entstehenden Umsatzlücken zu schließen und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

Strategisch zielt Bayer darauf ab, ab 2027 wieder ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich zu erreichen. Die aktuelle Pipeline bildet dafür das Fundament, meine wohl auch noch Analysten. Die sehen die Aktie aktuell bei einem durchschnittlichen Kursziel von etwas über 46,0 Euro.

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