Ein höherer Ergebnisausblick und Fortschritte bei Krebsmedikamenten prägen das Bild bei Bayer. Der Konzern erwartet seit der Anhebung am Dienstag für das Gesamtjahr 2026 währungsbereinigt ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro. In China erhielt Sevabertinib am Mittwoch die Zulassung als Erstlinienbehandlung für eine bestimmte Form von Lungenkrebs.
Operatives Ergebnis und Zahlungsstrom
Für das dritte Quartal 2026 meldete Bayer am Dienstag einen Konzernumsatz von 10,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte 1,62 Milliarden Euro.
Auch beim Free Cashflow hob Bayer am Dienstag den währungsbereinigten Jahresausblick an. Die erwartete Spanne reicht von minus 1,5 bis minus 0,5 Milliarden Euro und liegt damit weiterhin im negativen Bereich.
Die Aktie gab am Freitag um 0,7% nach und schloss bei 55,08 €.
Fortschritte bei Krebsmedikamenten
Die chinesische Arzneimittelbehörde NMPA erteilte Sevabertinib die Zulassung für Erwachsene mit HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Sie umfasst nicht resezierbare, lokal fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankungen. Die Genehmigung betrifft den Einsatz als Erstlinienbehandlung.
Für Darolutamid berichtete Bayer außerdem ein Ergebnis bei Prostatakrebspatienten mit hohem Rezidivrisiko: In Kombination mit ADT und Strahlentherapie senkte die Behandlung das Risiko für Metastasen oder Tod um 58 Prozent. Die Aussage bezieht sich auf die untersuchte Kombination der Therapien.
Bei den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten gewann Monsanto den Prozess im Fall Aretino. Alle zwölf Geschworenen entschieden zugunsten des Unternehmens. Nach Angaben von Bayer war dies der erste Glyphosat-Fall seit der Entscheidung des US Supreme Court.
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