Berenberg hat Bechtle am 24. März hochgestuft — von „Halten“ auf „Kaufen“. Das klingt zunächst widersprüchlich, denn gleichzeitig senkte die Privatbank ihr Kursziel von 38 auf 34 Euro. Der Grund für den scheinbaren Widerspruch liegt im Blickwinkel: Was für kleinere Wettbewerber zum Problem wird, könnte Bechtle nützen.
Konsolidierung als Rückenwind
Die angespannte Versorgungslage bei Speicherchips belastet die Branche — und hat Bechtle zuletzt zu einem vorsichtigeren Ausblick für 2026 veranlasst. Berenberg wertet das Umfeld jedoch als Beschleuniger einer Branchenkonsolidierung. Als größerer Akteur mit direkten Beziehungen zu rund 300 Originalgeräteherstellern sei Bechtle deutlich besser aufgestellt als kleinere Systemintegratoren, die unter Lieferengpässen stärker leiden. Steigende Hardwarepreise stützen zudem die Frontendmargen.
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Auftragsbestand auf Allzeithoch
Ein konkretes Argument liefert der Auftragsbestand: Im Geschäftsjahr 2025 wuchs er um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr — ein historischer Höchststand. Das Management bestätigte eine gute Entwicklung im Januar und eine stabile Performance im Februar, was darauf hindeutet, dass das operative Geschäft solider läuft, als der vorsichtige Jahresausblick vermuten lässt.
Die Aktie notiert aktuell rund 27 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn gut ein Drittel ihres Werts eingebüßt. Das neue Kursziel von 34 Euro würde gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 28,12 Euro immerhin ein Aufwärtspotenzial von gut 20 Prozent bedeuten — sofern Berenbergs These aufgeht, dass Bechtle gestärkt aus der aktuellen Marktphase hervorgeht. Langfristig unterstreicht das Unternehmen seine Ambitionen mit der „Vision 2030″: 10 Milliarden Euro Umsatz und eine EBT-Marge von 5 Prozent sind die erklärten Ziele.
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