Die Aktie von BellRing Brands hat ein neues 52-Wochen-Tief bei 21,67 Dollar erreicht. Noch drastischer: Über die vergangenen zwölf Monate summiert sich der Verlust auf satte 68,83 Prozent. Allein in den letzten sechs Monaten brach der Kurs um 54,93 Prozent ein. Damit ist die Aktie klar im Abwärtstrend – und jetzt kommt auch noch ein Führungswechsel hinzu.
Am 3. Februar 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass CEO Darcy Davenport zurücktritt. Sie wird spätestens zum 30. September 2026, dem Ende des Geschäftsjahres, ihre Position räumen – oder früher, falls ein Nachfolger gefunden wird. Davenport hatte die Führung seit 2011 inne, damals noch bei Premier Nutrition, und begleitete das Unternehmen durch mehrere Übernahmen und ein beeindruckendes Wachstum von 140 Millionen auf über 2,3 Milliarden Dollar Umsatz.
Doch nun verlässt sie das Schiff in turbulenten Zeiten. Der Verwaltungsrat hat eine umfassende externe Suche nach einem neuen CEO gestartet. Bis dahin bleibt Davenport an Bord und wird danach in beratender Funktion zur Verfügung stehen.
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Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – trotzdem unter Druck
Zeitgleich mit der Rücktrittsankündigung präsentierte BellRing die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 31. Dezember 2025 endete. Der Umsatz stieg minimal um 0,8 Prozent auf 537,3 Millionen Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,37 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,32 Dollar deutlich. Auch beim Umsatz schnitt das Unternehmen besser ab als erwartet – Analysten hatten nur 505,55 Millionen Dollar prognostiziert.
Doch die Freude hielt sich in Grenzen. Trotz der Zahlen, die auf dem Papier solide aussahen, reagierte die Börse negativ. Warum? Der operative Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahresquartal um 36,8 Millionen Dollar auf 78,5 Millionen Dollar ein. Die Bruttomarge sank von 37,5 auf nur noch 29,9 Prozent – ein massiver Rückgang. Schuld daran waren gestiegene Inputkosten, ungünstige Produktmischungen und Zölle.
Die Premier Protein RTD-Shakes, das Flaggschiffprodukt, verzeichneten einen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent. Einzig die Dymatize-Marke zeigte mit einem Plus von 15,8 Prozent Stärke, vor allem im internationalen Geschäft.
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Prognose eingegrenzt – Margendruck bleibt
Für das Gesamtjahr 2026 verengte BellRing seine Umsatzprognose auf 2,41 bis 2,46 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 4 bis 6 Prozent entspricht. Beim bereinigten EBITDA rechnet das Management mit 425 bis 440 Millionen Dollar, was einer Marge von rund 18 Prozent entspricht. Grund für die Anpassung: höhere Werbekosten, stärkerer Wettbewerb durch Promotions und gestiegene Kosten für Molkenprotein.
Das Unternehmen betonte, dass das erste Quartal von günstigen Timing-Effekten profitierte – einige Bestellungen seien früher eingetroffen als geplant. Die eigentlichen Herausforderungen dürften im weiteren Jahresverlauf sichtbar werden. Immerhin: BellRing kaufte im ersten Quartal eigene Aktien im Wert von 97 Millionen Dollar zurück, was etwa 2,5 Prozent der ausstehenden Anteile entspricht.
Was jetzt?
Anleger stehen vor einer doppelten Unsicherheit: Einerseits drücken operative Probleme auf die Margen, andererseits steht ein Führungswechsel an. Ob der neue CEO die Kurve kriegt, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Die Bären haben derzeit das Ruder fest in der Hand.
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