Morgen nach Börsenschluss legt Beyond Meat seine Quartalszahlen vor — mit einer Woche Verspätung. Der Aufschub war nötig geworden, weil das Unternehmen wesentliche Schwächen in den internen Finanzkontrollen entdeckt hatte. Gleichzeitig droht der Aktie das Delisting.
Nasdaq-Frist läuft bis August
Der Kurs liegt bei 0,64 Dollar und damit weit unter der Mindestanforderung von 1,00 Dollar, die die Nasdaq für eine fortlaufende Notierung verlangt. Die Börse hat Beyond Meat offiziell abgemahnt. Bis zum 31. August 2026 muss die Aktie mindestens zehn aufeinanderfolgende Handelstage über dieser Marke schließen — andernfalls droht der Rauswurf. Seit Jahresbeginn hat der Kurs rund 16,5 Prozent verloren und liegt 84 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 7,69 Dollar. Als möglicher Ausweg gilt ein Reverse Split, also eine Aktienzusammenlegung, die den Kurs rechnerisch anhebt.
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Zahlen mit Vorzeichen
Die Erwartungen für das vierte Quartal 2025 sind gedämpft. Analysten rechnen mit einem Verlust von 0,12 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von rund 63 Millionen Dollar. Eine Vorabmitteilung des Unternehmens deutet jedoch auf nur etwa 61 Millionen Dollar hin — was für das Gesamtjahr 2025 einen Umsatzrückgang von rund zehn Prozent auf ungefähr 275 Millionen Dollar bedeuten würde.
Die Stimmung unter Analysten ist eindeutig: 66,7 Prozent empfehlen den Verkauf, 33,3 Prozent raten zum Halten. Kaufempfehlungen gibt es keine einzige. Mizuho bestätigte zuletzt das „Underperform“-Rating mit einem Kursziel von genau einem Dollar — der Marke, an der das Schicksal der Börsennotierung hängt.
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Branche unter Druck
Die strukturellen Probleme reichen über Beyond Meat hinaus. Die gesamte Fleischersatzbranche kämpft mit hohen Rohstoffkosten und nachlassender Verbrauchernachfrage. Steigende Energie- und Materialpreise könnten laut aktuellen Branchendaten weitere Preiserhöhungen von drei bis vier Prozent nötig machen — kein günstiges Umfeld für ein Unternehmen, das ohnehin rote Zahlen schreibt.
Der Optionsmarkt preist nach den morgigen Zahlen eine Kursbewegung von rund 30 Prozent ein. In welche Richtung, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob Beyond Meat die ohnehin gesenkten Erwartungen noch unterbietet — oder zumindest erfüllt.
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