Die BHB Brauholding Bayern-Mitte AG hat heute ihre vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen trotz operativer Verbesserungen durchwachsen aus. Während sich einige Kennzahlen stabilisierten, verfehlte der bayerische Bierspezialist zentrale Prognosen. Verantwortlich dafür ist ein historischer Brancheneinbruch.
Historischer Bierabsatz-Kollaps trifft Ingolstadt
Das Jahr 2025 wird in die Geschichtsbücher eingehen – allerdings nicht im positiven Sinne. Laut Statistischem Bundesamt brach der deutsche Bierabsatz um 6,0 Prozent ein, der stärkste Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen 1993. Erstmals rutschte die Marke unter 8 Milliarden Liter.
Diesem Abwärtssog konnte sich auch die BHB nicht entziehen. Der Getränkeabsatz schmolz um 3,0 Prozent auf 190.174 Hektoliter ab. Die Umsatzerlöse sanken von 18,3 Millionen auf 17,6 Millionen Euro – noch innerhalb der Prognose, aber eben am unteren Ende.
EBITDA verbessert sich, Prognose dennoch verfehlt
Das EBITDA kletterte immerhin von 1,6 auf 1,7 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich von 8,8 auf 9,9 Prozent. Das operativ bessere Ergebnis zeigt: Die Kosteneinsparungsmaßnahmen des Managements griffen teilweise. Trotzdem liegt die EBITDA-Marge deutlich unter der prognostizierten Bandbreite von 11,5 Prozent.
Beim EBIT sieht es etwas freundlicher aus: Zwar rutschte das Unternehmen mit minus 16.000 Euro erneut ins Minus, doch die Verluste verringerten sich gegenüber dem Vorjahr (minus 237.000 Euro) erheblich. Auch hier wurde die Prognose von 2,0 Prozent vom Gesamtumsatz jedoch verfehlt.
Der Konzernjahresfehlbetrag reduzierte sich von 288.000 auf 154.000 Euro. Aus dem kleinen Bilanzgewinn von 14.000 Euro wurde allerdings ein Bilanzverlust von 140.000 Euro.
Solide Basis trotz schwieriger Zeiten
Positiv hervorzuheben: Die BHB investierte 1,22 Millionen Euro ins Sachanlagevermögen, in Technik und Ausstattung – ein Zeichen, dass das Unternehmen trotz Gegenwind an die Zukunft glaubt. Die Eigenkapitalquote liegt bei soliden 63 Prozent, das Eigenkapital beträgt 10,5 Millionen Euro.
Der traditionelle bayerische Bierspezialist mit Wurzeln bis 1527 bleibt damit finanziell stabil aufgestellt – ein wichtiger Faktor im laufenden Konsolidierungsprozess der Brauereibranche. Die finalen Geschäftszahlen werden am 18. März 2026 veröffentlicht, der Geschäftsbericht folgt am 16. April.
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