Der Bergbaugigant BHP Group hat die Erwartungen der Anleger im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 deutlich übertroffen. Mit einem kräftigen Gewinnplus und einer angehobenen Dividende setzt der Konzern ein Zeichen operativer Stärke. Besonders eine strategische Verschiebung im Portfolio sorgt derzeit für Aufsehen am Markt.
Strategischer Wendepunkt beim Ertrag
BHP meldete für das erste Halbjahr einen Umsatzanstieg von 11 Prozent, während der Gewinn um 28 Prozent kletterte. Ein entscheidender Faktor für die positive Stimmung ist die veränderte Ertragsstruktur: Erstmals lieferte Kupfer mit rund 51 Prozent den größten Beitrag zum operativen Ergebnis (EBITDA) und überholte damit das traditionell dominante Eisenerz-Geschäft.
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Wird Kupfer nun dauerhaft das Eisenerz als wichtigste Ertragsquelle ablösen? Die Entwicklung unterstreicht zumindest die wachsende Bedeutung von Industriemetallen für den Konzern, gestützt durch hohe Fördermengen in Minen wie der chilenischen Escondida. Die verstärkte Ausrichtung auf Kupfer positioniert BHP vorteilhaft für die weltweit steigende Nachfrage im Rahmen der Energiewende.
Rekordproduktion und Milliarden-Deal
Trotz der neuen Priorisierung bleibt das Eisenerz-Segment ein stabiler Pfeiler des Unternehmens. In Westaustralien erzielte BHP mit 146,6 Millionen Tonnen eine Rekordproduktion für ein Halbjahr. Parallel dazu stärkt das Unternehmen seine Liquidität durch strategische Partnerschaften. Ein neues Abkommen über Silberlieferungen mit Wheaton Precious Metals spült dem Konzern eine Vorabzahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar in die Kassen.
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Zusätzlich prüft das Management den Verkauf der San Manuel-Liegenschaft in Arizona, was den Fokus auf die Kernbereiche weiter schärfen soll. Die Aktie reagierte positiv auf die Nachrichtenlage und notiert mit 34,38 Euro nur noch knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von Ende Februar. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus damit bereits auf über 30 Prozent.
Anleger profitieren unmittelbar von der Entwicklung: Die Interimsdividende wurde um 46 Prozent auf 0,73 US-Dollar je Aktie angehoben. Mit der Kombination aus einer Rekordproduktion bei Eisenerz und der neuen Dominanz des Kupfergeschäfts hat sich BHP erfolgreich für ein Marktumfeld mit günstigen Rohstoffpreisen aufgestellt.
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