BHP meldet Rekordmengen beim Eisenerz. Trotz schwerer Wirbelstürme in Westaustralien übertrifft der Bergbaugigant die Erwartungen der Analysten. Parallel dazu bereitet der Konzern einen Wechsel an der Unternehmensspitze vor.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres produzierte BHP 197 Millionen Tonnen Eisenerz. Das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent. Allein im dritten Quartal lieferte das Unternehmen 69,8 Millionen Tonnen aus.
Kupferpreise stützen das Ergebnis
Beim Kupfer sank die Fördermenge im Neunmonatszeitraum um drei Prozent auf 1.461 Kilotonnen. Das Management führt dies auf operative Herausforderungen zurück. Jedoch glich der Markt diese Schwäche finanziell aus.
Der realisierte Kupferpreis kletterte um 31 Prozent auf 5,47 US-Dollar je Pfund. Das Management erwartet für das Gesamtjahr ein Ergebnis in der oberen Hälfte der Prognosespanne. Diese reicht von 1.900 bis 2.000 Kilotonnen.
Parallel dazu senkte BHP die Kostenschätzung für die Escondida-Mine in Chile. Die Produktion soll dort nun zwischen 1,00 und 1,20 US-Dollar pro Pfund kosten. Das Unternehmen nutzt verstärkt künstliche Intelligenz, um die Effizienz zu steigern.
Strategischer Umbau und neuer CEO
Brandon Craig übernimmt am 1. Juli 2026 den Chefposten von Mike Henry. Dieser Wechsel erfolgt in einer Phase der Portfolio-Bereinigung. BHP konzentriert sich künftig stärker auf Kupfer und Kali.
Ein langwieriger Handelsstreit mit der China Mineral Resources Group ist beigelegt. Das schafft Planungssicherheit für künftige Lieferverträge. Indes prüft der Konzern weiterhin den Verkauf seiner Kohle-Assets in Queensland.
Die Aktie notiert aktuell bei 66,50 Euro. Seit Jahresbeginn legte der Kurs um rund 25 Prozent zu. Mit einem RSI von 21,9 gilt das Papier technisch als überverkauft.
Der Fokus der Marktteilnehmer liegt nun auf der Umsetzung der Wachstumsstrategie. Am 1. Juli folgt der offizielle Führungswechsel. Bis dahin dürften die Fortschritte beim Kohle-Ausstieg die Bewertung beeinflussen.
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