Bilfinger: Kursziel 122 Euro von Analysten

Bilfinger erhält Spezialauftrag für Nuklearentsorgung. Analysten sehen Kurspotenzial von über 20 Prozent trotz jüngster Kursverluste.

Bilfinger Aktie
Kurz & knapp:
  • Mehrheit der Analysten rät zum Kauf
  • Durchschnittliches Kursziel bei 122 Euro
  • Spezialmaschinen für Asse II entwickelt
  • Aktie trotz Verlusten im Jahresplus

Bilfinger kämpft an der Börse aktuell mit spürbarem Gegenwind, blickt operativ jedoch auf technologisch anspruchsvolle Großprojekte. Während die Aktie seit Jahresbeginn über elf Prozent an Wert verlor, signalisieren Analysten deutliches Erholungspotenzial für den Industriedienstleister.

Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial

Experten bewerten den fairen Wert des Unternehmens derzeit deutlich über dem aktuellen Kursniveau von 97,95 Euro. Das durchschnittliche Kursziel der Marktbeobachter liegt bei 122 Euro. Die optimistischsten Schätzungen reichen in der Spitze sogar bis zu einem Wert von 132 Euro.

Das Votum der Profis fällt bemerkenswert einheitlich aus. Von insgesamt acht erfassten Analysten raten sieben zum Einstieg in das Papier, während lediglich ein Experte die Empfehlung zum Halten ausspricht.

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Spezialmaschinen für das Endlager Asse II

Abseits der Finanzkennzahlen festigt der Konzern seine Marktposition durch hochspezialisierte Aufträge in der Nukleartechnik. Im Zentrum steht dabei die Bergung von radioaktiven Abfällen aus dem maroden Endlager Asse II in Nordwestdeutschland.

Die Tochtergesellschaft Bilfinger Noell entwickelt hierfür ferngesteuerte Spezialmaschinen, um über 100.000 Fässer aus dem Bergwerk zu heben. Die Prototypen für diesen sicherheitskritischen Einsatz werden derzeit umfangreichen Tests unterzogen, bevor sie für die Entnahme des Materials in die Tiefe gebracht werden.

Indes dient der letzte Kurs von 97,95 Euro nach dem feiertagsbedingten Handelsstopp am 1. Mai als Referenz für die kommenden Tage. Trotz der jüngsten Schwäche notiert das Papier auf Sicht von zwölf Monaten noch immer rund 29 Prozent im Plus. An den nächsten Handelstagen wird entscheidend sein, ob die technologischen Fortschritte den Abstand zum 52-Wochen-Hoch von knapp 128 Euro verkürzen können.

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Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

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Dr. Sasses Laufbahn ist geprägt von akademischer Exzellenz und praktischer Marktkenntnis. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften und hält einen Master of Science in Marketing und Sales sowie einen Abschluss als Betriebswirt. Bereits während und nach dem Studium sammelte er in renommierten Analystenhäusern und Unternehmen tiefgreifende Erfahrungen in der Bewertung von Aktien und Fonds.

Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

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