Bill Com Holdings (NYSE:BILL) hat am Donnerstag die Finanzzahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt – und die Reaktion der Anleger ließ nicht lange auf sich warten. Die Aktie schoss im nachbörslichen Handel um 17 Prozent nach oben. Grund für die Euphorie: Das Unternehmen übertraf sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen deutlich.
Der Umsatz kletterte auf 414,7 Millionen Dollar, während Analysten lediglich 399,98 Millionen Dollar auf dem Zettel hatten. Beim Gewinn je Aktie meldete Bill Com 0,64 Dollar – ein klarer Schlag gegen die Konsensschätzung von 0,56 Dollar. Besonders bemerkenswert: Das Kerngeschäft mit Abonnements und Transaktionsgebühren legte um 17 Prozent auf 375,1 Millionen Dollar zu.
Starkes Wachstum bei Transaktionen
Die operative Performance spricht eine deutliche Sprache. Bill Com wickelte im abgelaufenen Quartal Zahlungen im Volumen von 95 Milliarden Dollar ab – ein Plus von 13 Prozent im Jahresvergleich. Die Zahl der verarbeiteten Transaktionen stieg sogar um 16 Prozent auf 35 Millionen. Mittlerweile nutzen 498.500 Unternehmen die Plattform des Anbieters für digitale Finanzprozesse.
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CEO René Lacerte betonte in der Telefonkonferenz die strategische Ausrichtung: „Wir definieren neu, wie Finanzoperationen skalieren, und ermöglichen kleinen und mittleren Unternehmen, ihre Kapazitäten ohne zusätzliche Kosten auszubauen.“ Besonders die Integration künstlicher Intelligenz soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Lacerte dazu: „KI wird es uns erlauben, tiefer in die Komplexität von Transaktionen einzutauchen und sie zu vereinfachen.“
Optimistische Prognose angehoben
Für das laufende Geschäftsjahr hebt Bill Com die Messlatte deutlich an. Der Umsatz soll nun zwischen 1,631 und 1,651 Milliarden Dollar liegen – mehr als die zuvor von Analysten erwarteten 1,613 Milliarden Dollar. Beim Gewinn je Aktie rechnet das Management mit 2,33 bis 2,41 Dollar, ebenfalls über der Konsensschätzung von 2,23 Dollar.
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Für das dritte Quartal erwartet Bill Com Erlöse zwischen 397,5 und 407,5 Millionen Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 0,53 bis 0,57 Dollar. CFO Rohini Jain zeigte sich zuversichtlich: „Unsere Performance im zweiten Quartal unterstreicht die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäfts und die Disziplin unseres Investitionsansatzes.“
Interessant ist der Blick auf die Geschäftsentwicklung: Während das Kerngeschäft mit Transaktions- und Abonnementgebühren kräftig zulegte, sank der sogenannte Float Revenue – also Zinserträge aus gehaltenen Kundengeldern – um 8 Prozent von 43 auf 40 Millionen Dollar. Die Abhängigkeit von diesem Geschäftsfeld nimmt damit weiter ab.
Mit 8,3 Millionen Netzwerkmitgliedern – Lieferanten und Kunden – profitiert Bill Com von klassischen Netzwerkeffekten. Je mehr Nutzer auf der Plattform aktiv sind, desto attraktiver wird sie für neue Teilnehmer. Das zeigt sich auch in den Zahlen: 86 Prozent der Kernumsätze stammen von Bestandskunden – ein Zeichen für hohe Kundenbindung.
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