Für BioNTech bleibt der Weg zurück zu alter Stärke vorerst schwierig. Die Aktie verlor am Dienstag in einem sehr schwierigen Umfeld weitere 3,41 % und notierte auf Xetra nur noch bei 76,55 Euro. Besonders bemerkenswert ist dabei die Geschwindigkeit des Rückgangs: Noch am Vortag war das Papier zeitweise bis auf 84,55 Euro gestiegen. Die zwischenzeitliche Erholung wurde damit innerhalb kurzer Zeit wieder abverkauft.
BioNTech: Das sind keine guten Vorzeichen!
Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage deutlich eingetrübt. Die Aktie befindet sich derzeit sowohl mit Blick auf den GD100 als auch auf den GD200 in einem klaren Abwärtstrend. Um die technischen Voraussetzungen für eine nachhaltige Trendwende zu schaffen, müssten die Notierungen nach Einschätzung von Marktbeobachtern um mindestens 10 Euro steigen. Davon ist das Papier aktuell noch weit entfernt.
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Dabei mangelt es nicht an positiven Nachrichten. Der Mainzer Biotechnologiekonzern setzt seine Hoffnungen weiterhin auf die Onkologie und insbesondere auf mRNA-basierte Krebstherapien. Neue Studiendaten, unter anderem aus dem Bereich Lungenkrebs, haben zuletzt für Furore gesorgt. Mehrere Beobachter sehen darin einen möglichen Hinweis auf den langfristig erhofften Durchbruch. Die Daten waren unter anderem ein Grund dafür, dass Jefferies die Aktie mit „Buy“ eingestuft hat.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob die bislang berichteten Ergebnisse später auch in zugelassenen Therapien und nachhaltigen Behandlungserfolgen münden können. In den vergangenen Tagen wurde mehrfach über Ansprechraten von rund 70 % berichtet. Allerdings befinden sich die entsprechenden Anwendungen weiterhin im Studienprozess. Eine Zulassung steht sicherlich noch längere Zeit aus.
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Zudem wird der Konzern an der Börse offenbar weiterhin mit dem Ende des Corona-Geschäfts konfrontiert. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums lagern in den zentralen Beständen des Bundes noch immer 7,6 Millionen Dosen des BioNTech-Impfstoffs. Weitere Lieferungen sind den Angaben zufolge nicht mehr vorgesehen, da die bestehenden Verträge inzwischen abgeschlossen wurden. Die vorhandenen Bestände werden lediglich auf konkrete Bestellung ausgegeben.
Schlechte Vorzeichen. Analysten erwarten aber sehr stark steigende Kurse. Wissen die etwas?
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